PDF Operator's Manual John Deere 1470E CH9 Harvester - 4 MB
Get acquainted with your John Deere 1470E CH9 Interim Tier 4 CTL Harvester through this official operator's manual.
This guide is packed with essential information on controls, adjustments, safety features, and routine maintenance tasks.
Reading and understanding this manual will help you operate the harvester efficiently and safely, maximizing productivity while minimizing wear and tear.
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--- Page 1 ---
Harvester
1WJ1470E001901-
BETRIEBSANLEITUNG
John Deere 1470E CH9 Interim Tier 4
Ausgabe 20141128
F685894
(GERMAN)
Worldwide Construction
And Forestry Division
Published in Finland
Übersetzung der Originalanleitung
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VORWORT KENNZEICHNUNG DER MASCHINE
KENNZEICHNUNG DER MASCHINE
A. Die eingestanzte Seriennummer ist am Vorderrahmen angeordnet.
B. Das Typenschild der Maschine befindet sich in der Kabine hinter dem Erste-Hilfe-Kasten.
C. Das Typenschild des Krans ist auf der linken Seite des Hauptarms oder der Kransäule angebracht.
D. Das Typenschild des Harvesteraggregats ist am Aggregatrahmen angeordnet.
Die eingestanzte Seriennummer, zum Beispiel 1WJ1470EKBE001803, ist wie folgt aufgebaut:
1 Platzhalter Immer 1
WJ Fabrikcode Joensuu
1470E Modellnummer 1470E Radharvester
K Kontrollbuchstabe
B Baujahr A = 2010, B = 2011, C = 2012, D = 2013, E = 2014, usw.
E Motor-Emissionsniveau C = Tier 2, D = Tier 3, E = Tier 4 interim, F = Tier 4
00 Platzhalter Immer 00
1803 Seriennummer
2
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SICHERHEIT BETRIEB DER MASCHINE
SICHERER UMGANG MIT
STARTFLÜSSIGKEITEN
VORSICHT: Niemals eine flüssige Starthilfe
verwenden, wenn der Motor mit Vorwärmung
versehen ist. Die Verwendung zusammen mit der
Vorwärmung löst eine Explosion im
Ansaugkrümmer aus.
Bei der Verwendung keine Funken und Flammen
in die Nähe bringen. Die Startflüssigkeit nicht in
der Nähe von Batterien und Kabeln aufbewahren.
Um ein versehentliches Entladen bei der
Aufbewahrung der unter Druck stehenden Dose zu
vermeiden, den Behälter mit Deckel an einem
kühlen geschützten Ort lagern.
Behälter mit Startflüssigkeit nicht verbrennen oder
durchstechen.
UMSTEHENDE BEACHTEN
Die Fensterscheiben sauber halten und lose
Gegenstände vom Kabinenboden entfernen.
Sicherstellen, dass der Warnalarm für den
Rückwärtsgang stets ordnungsgemäß funktioniert.
Beim Bewegen der Maschine in beengten
Gebieten (z. B. in einer Werkstatt) einen
Einweiser benutzen. Vor dem Starten der
Maschine Handsignale verabreden.
Die Maschine darf nicht unter dem Einfluss von
Drogen oder Alkohol bedient werden.
Die Maschine möglichst nicht benutzen, wenn Sie
müde oder krank sind, da dies das Unfallrisiko
erhöht. Machen Sie ausreichend lange Pausen
und halten Sie sich an die geltenden Regelungen
bezüglich der Arbeitszeit.
12
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SICHERHEIT BETRIEB DER MASCHINE
Transportstellung sichern und sicherstellen, dass
sich der Ausleger während der Fahrt nicht
bewegen kann.
Die Höhe der Maschine bei Brücken,
Überführungen und Tunnels berücksichtigen.
Soll die Maschine transportiert werden,
sicherstellen, dass sie mit dem Transportfahrzeug
sicher verbunden ist.
Sicherstellen, dass die Gesamthöhe die örtlichen
Bestimmungen für die maximale Höhe nicht
überschreitet.
EINSATZ BEI NIEDRIGEN
TEMPERATUREN
Für einen Einsatz der Maschine in kalten
Klimazonen sind einige spezielle Punkte zu
beachten. Vor dem Motorstart sicherstellen, dass
die Betriebsflüssigkeiten und Komponenten für die
kalte Einsatzumgebung geeignet und korrekt
eingestellt sind.
Dieselkraftstoff
Motoröl
Kühlmittel
Hydrauliköl
Hydraulikschläuche
Getriebeöl
Schmierfett
Flüssigkeit zur Stumpfbehandlung
Reifendrücke
Batterien
HINWEIS: Im Winter verwendete
Kühlerabdeckungen dürfen die Frontfläche des
Kühlergrills auf keinen Fall vollständig bedecken.
Ca. 25 % der Fläche in der Mitte des Kühlergrills
müssen permanent unbedeckt bleiben. Auf
keinen Fall darf die Abdeckung direkt am
Kühlerblock angebracht werden.
HINWEIS: Die Batterien müssen statt einer Dichte
von 1,20-1,22 wie für normale Klimabedingungen
eine relative Elektrolytdichte von 1,26-1,28
aufweisen.
HINWEIS: Folgen Sie zur Auswahl der
passenden Betriebsflüssigkeiten und
Schmierstoffe für die jeweilige Arbeitsumgebung
den Anweisungen in diesem Handbuch.
Für Temperaturen unter 5 °C (41°F) empfehlen wir
unbedingt, 1/2 — 1 Stunde vor dem Motorstart die
Zusatzheizung (falls eingebaut) zum Vorwärmen
des Kühlmittels einzuschalten.
HINWEIS: Halten Sie den in diesem Handbuch
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SICHERHEIT WARTUNG
ABGASFILTERWARTUNG
Während und nach einem Regenerationszyklus
bei der Maschine und ihrer Umgebung auf
glimmendes Material achten. Die Abkühldauer
nach dem manuellen Reinigen oder Regenerieren
beträgt etwa 10 min im Leerlauf. Mit dem Motor im
Leerlauf kühlt der Abgasfilter schneller ab als bei
abgeschaltetem Motor.
Um Verletzungen beim Aus- oder Einbau einer
schweren Motorkomponente zu vermeiden, muss
sichergestellt werden, dass die Komponente
sicher unterstützt und an einem geeigneten
Hebegerät befestigt ist, damit sie nicht
herunterfällt.
Abhängig von den regionalen oder nationalen
Gesetzen und/oder Bestimmungen wird
Dieselpartikelfilter-Asche u. U. als gefährlicher
Abfall klassifiziert. Dieselpartikelfilter-Asche ist
gemäß den geltenden Verordnungen und
Gesetzen zu handhaben und zu entsorgen.
ASCHE STETS SICHER
HANDHABEN.
VORSICHT: Die Asche muss von einer
Fachwerkstatt aus dem Dieselpartikelfilter entfernt
werden.
Hauptgefahren bei der Handhabung des
Dieselpartikelfilters sind das Einatmen von
Rußpartikeln, die Aufnahme von Rußpartikeln
durch die Haut und eine mögliche Verletzung der
Augen.
Zur persönlichen Schutzausrüstung und
Schutzkleidung zählen unter anderem:
Atemmaske (NIOSH) P95 oder N95; oder
EN143 Klasse P2 oder EN149 Klasse FFP2
Nitril-Schutzhandschuhe
Staubschutzanzug
Augenschutz
Für die Beseitigung von Ascheresten wir die
Verwendung von Schwebstofffiltern (HEPA)
empfohlen.
HINWEIS: Erkundigen Sie sich bei den
zuständigen Behörden nach weiteren
Vorschriften, dies gilt auch für alle sonstigen
Sicherheitshinweise.
Nach den gesetzlichen Bestimmungen des
Anwenderlandes ist die Asche im
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MASCHINENSYSTEME UND -KOMPONENTEN KABINE
KABINE
Alle Maschinen sind mit identischen Fahrerkabinen ausgestattet, die jeweils durch Zusatzausstattungen
individuell auf die Anforderungen der Basismaschine und die Fahrerwünsche abgestimmt werden können.
1. Bildschirm, Maus und Tastatur für Steuerungssystem
2. Radio
3. Rechtes Einbaufach (mit Schaltern)
4. Staufächer
5. Armaturenbrett
6. Halterung für Messkluppe oder Kranwaage
7. Wärmebox
8. Sitz
9. Drucker
10. Ablagebox am Boden
Erste-Hilfe-Kasten, Bedienfeld der Vorwärmeinrichtung und Brandschutz-Bedienfeld sind am Kabinendach
angeordnet.
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MASCHINENSYSTEME UND -KOMPONENTEN ELEKTRISCHE ANLAGE
HAUPTSCHALTTAFEL
Die Hauptschalttafel ist im vorderen Abschnitt des Hinterrahmens der Maschine unter der
Kühlergrillhalterung angeordnet.
Folgende Komponenten sind auf der Hauptschalttafel angeordnet:
1. Hauptschalter
2. Hauptsicherungen
3. Schalter, hintere Motorhaube
4. Schalter, Arbeitsleuchten im Wartungsbereich
5. Schalter, vordere Motorhaube
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MASCHINENSYSTEME UND -KOMPONENTEN ELEKTRISCHE ANLAGE
KABINENRELAIS
Ein Teil der Maschinenrelais befindet sich in der Kabine. Sie sind auf einer Leiterplatte unter einer
Abdeckung im hinteren Kabinenbereich angebracht.
Position Relaisnummer Objekt
1. K1 Funkgerät, Waage
2. K2 Arbeitsbeleuchtung, rechts
3. K3 Arbeitsbeleuchtung, links
4. K4 Arbeitsbeleuchtung, vorn
5. K5 Klimaanlage, Sitzkompressor
6. K6 Arbeitsbeleuchtung, hinten
7. K7 Arbeitsbeleuchtung, rechts und links
8. K8 Arbeitsbeleuchtung, vorn
9. K9 Zündschalter
10. K10 Klimaanlage
11. K11 Scheibenwischer, vorn
12. K12 Ersatzrelais
13. K13 Scheibenwischer, rechts
14. K14 Scheibenwischer, links
15. K15 Motorstart verhindern
16. K16 Waschanlage, vorn
17. K17 Waschanlage, rechts
18. K18 Waschanlage, links
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MASCHINENSYSTEME UND -KOMPONENTEN ELEKTRISCHE ANLAGE
ELEKTRISCHE MOTORKOMPONENTEN 2/5
1. Einspritzdüsenstecker (X5000)
Der Einspritzdüsen-Kabelbaum ist unter dem Zylinderdeckel verlegt und verbindet den Hauptkabelbaum
des Motors mit den Einspritzdüsen.
2. Ansaugsteuerventil (Y5002)
Das Ansaugsteuerventil ist an der Hochdruckpumpe angeordnet. Das Motorsteuergerät legt ein Signal an
die Magnetspule des Ansaugsteuerventils an und steuert damit die Kraftstoffförderung zur Hochdruck
Common-Rail.
3. Raildrucksensor (B5100)
Das Motorsteuergerät überwacht den Kraftstoffdruck, um Menge und Zeitpunkt des von der
Hochdruckpumpe zur Hochdruck Common-Rail gepumpten Kraftstoffs zu bestimmen. In Abhängigkeit vom
Druck stimmt die ECU die Kraftstoffmenge auf die gewünschte Motorleistung ab.
4. Sensor für Kühlmitteldruck (B5108)
Das Motorsteuergerät überwacht den Druck des Motorkühlmittels, um Leckagen in der Anlage oder einen
defekten Kühlerverschluss zu erfassen. Ein zu starkes Pulsieren des Motorkühlmitteldrucks kann zu
Kavitation der Kühlmittelpumpe führen.
5. Sensor für Nockenwellenstellung (B5302)
Der Sensor ist neben dem inneren Nockenwellenrad eingebaut. Der Sensor tastet am Nockenwellenrad
eingefräste Schlitze ab und liefert der ECU ein Eingangssignal zur Motordrehzahl und der exakten
Kolbenstellung bezogen auf die Zündfolge. Die Eingangssignale von Kurbelwellen- und
Nockenwellenstellungs-Sensor werden für eine präzise Steuerung von Zeitpunkt und Dauer der
Kraftstoffeinspritzung verwendet.
6. Absperrventil der HCI Kraftstoffdosierung (Y5000)
Das Motorsteuergerät steuert das Öffnen und Schließen des Absperrventils der Kraftstoffdosierung
entsprechend den Regenerationsphasen. In Ruhestellung ist das Absperrventil der Kraftstoffdosierung
geschlossen.
7. Sensor für Einlassdruck der HCI Kraftstoffdosierung (B5000)
Dieser Sensor misst Kraftstofftemperatur und -druck am Einlass der Kraftstoffdosiereinheit. Das
Motorsteuergerät verwendet diese Messwerte zur Steuerung der Kraftstoffförderung zur
Kraftstoffdosierdüse.
8. Sensor für Auslassdruck der HCI Kraftstoffdosierung (B5106)
Der Motorsteuergerät verwendet das Eingangssignal dieses Sensors, um anormale Kraftstoffdrücke im
Leitungsabschnitt hinter der Kraftstoffdosiereinheit zu erfassen.
9. Steuerventil der HCI Kraftstoffdosierung (Y5001)
Das Steuerventil wird vom Motorsteuergerät passend zur aktuellen Regenerationsphase angesteuert.
Das Kraftstoff-Dosierventil regelt die Betätigung der Kraftstoffdosiereinheit.
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MASCHINENSYSTEME UND -KOMPONENTEN ELEKTRISCHE ANLAGE
SENSOREN, GETRIEBE
1. Hydraulikmotor-Drehzahlsensor (B14)
Das Impulssensorsignal wird zur Geschwindigkeits- und Streckenberechnung sowie zur Steuerung
der Rahmenbremse verwendet.
2. Sensor langsame Fahrstufe (S82)
Dieser Sensor erfasst, ob die langsame Fahrstufe eingelegt ist.
3. Sensor schnelle Fahrstufe (S81)
Dieser Sensor erfasst, ob die schnelle Fahrstufe eingelegt ist.
4. Getriebedruck A
Der Sensor ist in den CAN-Bus-Signalgeber integriert. Er misst den Fahrantriebsdruck bei
Vorwärts- oder Rückwärtsfahrt, je nachdem, welche Leitung an den Sensor angeschlossen ist.
5. Getriebedruck B
Der Sensor ist in den CAN-Bus-Signalgeber integriert. Er misst den Fahrantriebsdruck bei
Vorwärts- oder Rückwärtsfahrt, je nachdem, welche Leitung an den Sensor angeschlossen ist.
6. Fahrpumpe (A11) LS-Drucksensor (B89B)
Der Sensor dient zur Steuerung des Fahrantriebsdrucks.
7. Fahrpumpe (A11) Speisedrucksensor (B90B)
Der Sensor misst den Speisedruck der Fahrpumpe am Fahrantriebs-Steuerventil.
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MASCHINENSYSTEME UND -KOMPONENTEN ELEKTRISCHE ANLAGE
TELEMATIK-KOMPONENTEN
Die Hardware des Telematiksystems ist aus einer Recheneinheit und einer Kommunikationseinheit
aufgebaut.
1. Modulares Telematik-Gateway (MTG) Steuergerät:
sammelt Maschinendaten auf dem CAN-Bus
verarbeitet und speichert Daten
enthält die SIM-Karte für das Mobilfunknetz
2. Satellitenmodul (optional):
ist die Plattform für die Satelliten-Datenübertragung
3. Satellitenantenne (optional):
überträgt Daten mittels Satellit
4. Niedrigprofil-MTG-Antenne
Mobilfunkantenne/GPS-Modul
sendet und empfängt Daten über das Mobilfunknetz
5. GPS-Antenne
GPS-Empfänger zur exakten Lokalisierung des aktuellen Maschinenstandorts
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MASCHINENSYSTEME UND -KOMPONENTEN ZUSATZAUSSTATTUNG
CH9 KRAN
Die Schmieranlage des Krans besteht aus fünf Schmierstoffverteilern. Der Krantilt wird über
Schmierstoffverteiler SSV10-A (A) und das Schwenkwerkslager über Schmierstoffverteiler SSV10-B (B)
abgeschmiert. Die Schmierstoffleitungen von Kranhub und Ausleger verlaufen durch Schmierstoffverteiler
SSV6 am Kranausleger (C). Der Hauptarm wird über Schmierstoffverteiler SSV6-B (D) am Hauptarm und
der Wipparm über Schmierstoffverteiler SSV6-A (E) abgeschmiert.
A. Schmierstoffverteiler SSV10-A
B. Schmierstoffverteiler SSV10-B
C. Schmierstoffverteiler SSV6
D. Schmierstoffverteiler SSV8-B
E. Schmierstoffverteiler SSV8-A
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BEDIENUNGSINSTRUMENTE BEDIENELEMENTE DES FAHRANTRIEBS
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BEDIENUNGSINSTRUMENTE SCHEINWERFER UND SCHEIBENWISCHER
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BEDIENUNGSINSTRUMENTE VORWÄRMSYSTEM
ZEITUHR EINSTELLEN
Die Taste (1) drücken und gedrückt halten, bis die
Zeit blinkt (Grundeinstellung für das erste Mal: Taste
(1) kurz drücken). Die aktuelle Zeit mit Hilfe der
Tasten (4) und (5) einstellen. Wenn die Zeitanzeige
nicht mehr blinkt, wurde die Zeit gespeichert.
Der Wochentag blinkt. Den aktuellen Wochentag mit
Hilfe der Tasten (4) und (5) einstellen. Wenn die
Zeitanzeige nicht mehr blinkt, wurde die Einstellung
gespeichert. Wenn der Wert schon stimmt, kann die
Einstellung durch Drücken der Taste (1)
übersprungen werden.
Wenn der Zündschalter der Maschine eingeschaltet
ist, wird die aktuelle Zeit im Timer angezeigt. Wenn
der Zündschalter ausgeschaltet ist, erlischt die
Anzeige nach 15 Sekunden. Wenn keine Anzeige
angezeigt wird, erscheint die aktuelle Zeit bei
Betätigung der Taste (1).
HEIZUNG EINSCHALTEN
BEI ABGESCHALTETER ZÜNDUNG DER
BASISMASCHINE
Die Taste (3) drücken. Das Heizungssymbol (11) und
die Heizdauer werden angezeigt. Die Heizdauer ist
werkseitig auf 120 Minuten eingestellt.
BEI EINGESCHALTETER ZÜNDUNG DER
BASISMASCHINE
Die Taste (3) drücken. Die Heizung bleibt in Betrieb,
bis die Zündung ausgeschaltet wird. Nach
Ausschaltung der Zündung beginnt die
Restwärmenutzung mit einer Dauer von 15 Minuten.
Dieser Wert kann durch Drücken der Taste (4) oder
(5) geändert werden (1 bis 120 Minuten).
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GEBRAUCH DER MASCHINE ABGASNACHBEHANDLUNGSSYSTEM
ALARME
Da für das Nachbehandlungssystem gewisse Bedienhandlungen bzw. eine gewisse Aufmerksamkeit des
Fahrers erforderlich sind, werden bei außergewöhnlich hoher Rußbeladung entsprechende
Benachrichtigungen und Alarme eingeblendet.
Sobald die Rußbeladung auf einen hohen Wert ansteigt (Niveau 3), wird der Fahrer mit folgendem
Hinweis informiert:
Die Selbstreinigung muss eingeschaltet werden, falls die Filterreinigung deaktiviert ist.
(Manuelle) Stillstandsregeneration ist jetzt möglich, falls die Filterreinigung in den Automatik-Modus
geschaltet ist.
Wenn die Rußbeladung sehr hoch ist (Niveau 4) oder ein Serviceeingriff notwendig ist (Niveau 5), erhält
der Fahrer eine Warnmeldung. Bei einer sehr hohen Rußbeladung wird der Fahrer aufgefordert, die
Maschine zu parken und den stationären (manuellen) Regenerationsprozess aufzurufen. Falls der
Abgasfilter zugesetzt und ein Serviceeingriff erforderlich ist, wird der Fahrer aufgefordert, die Maschine zu
parken, den Motor abzustellen und den Kundendienst zu verständigen.
Der stationäre (manuelle) Regenerationsprozess wird auf dem Monitor ausführlich im Statusfenster
visualisiert. In diesem Statusfenster wird der Prozess mit zwei Anzeigebalken für Vorbereitungsphase und
Reinigungsphasen dargestellt. Das Statusfenster lässt sich auf Wunsch ausblenden. Nachdem der
Reinigungsvorgang abgeschlossen oder abgebrochen wurde, muss der Fahrer zur Bestätigung auf die
Schaltfläche OK drücken.
FAHREN
Befolgen Sie die entsprechenden Anweisungen und wählen Sie für jede Einsatzsituation den passenden
Fahrmodus.
Geländefahrt
Straßenfahrt
Kabinendrehung und Niveauregulierung
Zweigang-Schaltgetriebe und Hinterradantrieb
ECO-Modus
Differentialsperren
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GEBRAUCH DER MASCHINE KRAN UND HARVESTERAGGREGAT
STANDBY-MODUS DES KRANS
Im Standby-Modus ist die Steuerung des Krans vorübergehend in Standby geschaltet. In diesem Zustand
kann der Kran nicht wie üblich mit den Steuerhebeln bedient werden. Er ist jedoch weiterhin aktiviert und
nicht ausgeschaltet.
Im Standby wird Kransymbol (1) mit einem gelben Halbmond (2) im unteren rechten Feld des
TimberMaticTM-Displays angezeigt.
Bei der Betätigung der manuellen Kabinensteuerung wird der Kran in den Standby-Modus für Harvester-
Krane geschaltet. Die manuelle Kabinensteuerung aktiviert der Fahrer durch anhaltendes Drücken der
Taste (3) auf dem rechten Tastenfeld F1 (R60) und gleichzeitige Wahl der Drehrichtung mit der Z-Taste
am linken Steuerhebel.
Nachdem der linke und rechte Steuerhebel in Mittelstellung gebracht und auf Kransteuerung umgeschaltet
und die manuelle Kabinensteuerung deaktiviert wurde, stellt sich der Kran ohne Eingreifen des Fahrers in
den Normalbetrieb zurück.
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--- Page 19 ---
ALLGEMEINE WARTUNG FLÜSSIGKEITEN UND SCHMIERMITTEL
Füllen Sie nach einer Motorüberholung John
Deere „Break-In™ Plus“ Motoröl in den Motor.
Falls kein John Deere „Break-In™ Plus“ Motoröl
erhältlich ist, können Sie während der ersten 250
Betriebsstunden ein 10W-30 Motoröl für
Dieselmotoren nachfüllen, das eine der folgenden
Normen erfüllt:
API-Klassifikation CJ4
ACEA-Spezifikation E9
ACEA-Spezifikation E6
WICHTIG: Verwenden Sie während der
Einlaufzeit eines neuen oder generalüberholten
Motors keine sonstigen Motoröle.
John Deere „Break-In™ Plus“ Motoröl eignet sich
für alle John Deere Dieselmotoren sämtlicher
Emissionsniveaus.
Nach der Einfahrzeit wird der Gebrauch von John
Deere Plus-50™ II oder einem sonstigen
empfohlenen Motoröl für Dieselmotoren
empfohlen.
ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN ÜBER MOTORÖL
ÖLFILTER
Die Filtrierung des Öls ist für den ordnungsgemäßen Betrieb und die Schmierung entscheidend.
Die Filter immer regelmäßig gemäß den Anweisungen dieses Handbuchs wechseln.
Nur Filter verwenden, die den Leistungsanforderungen von John Deere entsprechen.
ALTERNATIVE UND SYNTHETISCHE SCHMIERMITTEL
Die Bedingungen in bestimmten geographischen Gegenden können Schmiermittelempfehlungen
erforderlich machen, die von denen in diesem Handbuch abweichen.
Einige Markenkühl- und -schmiermittel von John Deere können am jeweiligen Einsatzort eventuell nicht
verfügbar sein.
Weitere Informationen und Empfehlungen hält Ihr John-Deere-Händler bereit.
Synthetische Schmiermittel können verwendet werden, wenn sie die Leistungsanforderungen diesen
Handbuchs erfüllen.
Die in diesem Handbuch angegebenen Temperaturgrenzwerte und Serviceintervalle gelten für
herkömmliche und synthetische Öle.
Erneut raffinierte Basisprodukte können verwendet werden, wenn die fertigen Schmiermittel die
Leistungsanforderungen erfüllen.
LAGERUNG VON SCHMIERMITTELN
Die Geräte und Anlagen können nur dann ihre Spitzenleistung bringen, wenn saubere Schmiermittel
verwendet werden.
Beim Umgang mit allen Schmiermitteln saubere Behälter verwenden.
Schmiermittel und Behälter möglichst in einem Bereich lagern, der vor Staub, Feuchtigkeit und
sonstigen Verschmutzungen geschützt ist. Die Behälter zur Verhinderungvon von Wasser- und
Schmutzansammlungen auf der Seite lagern.
Sicherstellen, dass alle Behälter zur Erkennung des Inhalts ordnungsgemäß gekennzeichnet sind.
Alte Behälter und jegliche darin enthaltenen Schmiermittelreste ordnungsgemäß entsorgen.
MISCHUNG VON SCHMIERMITTELN
162
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ALLGEMEINE WARTUNG DRUCKPRÜFUNGEN DER HYDRAULIK
A11 HAUPTDRUCKBEGRENZUNGSVENTIL
Druckwerte kontrollieren und mit den nachstehenden Sollwerten vergleichen:
1270E 6W 35 MPa ± 1 MPa
1270E 8W 37 MPa ± 1 MPa
1470E CH8 mit Antriebsüberdruckventilen für 36
MPa 35 MPa ± 1 MPa
1470E CH8 mit Antriebsüberdruckventilen für 38
MPa 37 MPa ± 1 MPa
1470E CH9 35 MPa ± 1 MPa
WICHTIG: Die Antriebsüberdruckventile im Fahrantriebs-Steuerblock wurden werkseitig auf 36 MPa
bzw. 38 MPa eingestellt. Die Druckeinstellung ist auf allen Antriebsüberdruckventilen aufgedruckt.
Diese Einstellungen dürfen nicht geändert werden.
Das Hauptdruckbegrenzungsventil (286) enlastet Druckspitzen in der Anlage.
1. Ein Manometer mit 40 MPa Anzeigebereich an den Druckprüfanschluss (344/MP) am LS-Ventilblock
anschließen.
2. Den Dieselmotor starten.
3. Die Kabinentür öffnen, damit der Türkontaktschalter während der Überprüfung geöffnet ist. Dadurch ist
sichergestellt, dass die Druckleitungen des Harvesteraggregats geschlossen bleiben.
4. Das passwortgeschützte Servicemenü in TimberMatic öffnen.
5. Menüseite 4.5.C.2 aufrufen.
6. Die Pumpe A11 wählen.
7. Den Steuerstrom des Proportionalventils auf den Höchstwert einstellen.
8. Die Überprüfung starten und den Arbeitsdruck des LS-Druckbegrenzungsventils von Pumpe A11 durch
Drehen der Einstellschraube (1) im Uhrzeigersinn erhöhen, bis sich das Laufgeräusch des
Dieselmotors durch die Belastung ändert. Messwert mit den Sollwerten aus der vorstehenden Tabelle
vergleichen.
9. Die Überprüfung beenden.
10. Falls der Ansprechdruck des Druckbegrenzungsventils nicht korrekt ist:
Die Sicherungsmutter der Überdruckventil-Einstellschraube (286) im Hauptventilblock lockern und
um eine volle Umdrehung festziehen.
Die Überprüfung wiederholen und mit der Einstellschraube (1) des LS-Überdruckventils einen
Arbeitsdruck entsprechend den Angaben aus der vorstehenden Tabelle einstellen.
Die Überprüfung fortsetzen und die Einstellschraube des Hauptdruckbegrenzungsventils (286)
losdrehen, bis am Ventil ein zischendes Geräusch hörbar ist.
Die Einstellschraube (286) festziehen, bis das Zischen aufhört. Das Ventil ist jetzt auf den gleichen
Wert wie das LS-Druckbegrenzungsventil eingestellt. Die Sicherungsmutter festziehen und die
Überprüfung beenden.
HINWEIS: Muss das Aggregat-Überdruckventil kontrolliert werden, so sollte dies jetzt bei
vorübergehend erhöhten TimberMatic-Einstellwerten erfolgen.
11. Die maximalen Arbeitsdrücke müssten jetzt eingestellt sein, so dass die Einstellschraube (1) wieder in
die vorgeschriebene Stellung zurückgedreht werden kann. Die Einstellung des maximalen Arbeitsdrucks
wird in einem eigenen Abschnitt beschrieben.
HINWEIS: Der Arbeitsdruck wird auch auf TimberMatic-Menüseite 2.1.C.1 angezeigt. Druck A =
Vorwärtsfahrt und Druck B = Rückwärtsfahrt. Wird der Druck auf der Menüseite kontrolliert, muss die
Überprüfung nach jeder Einstellung wiederholt werden, da TimberMatic keine Druckänderungen
überwacht.
172
--- Page 22 ---
ALLGEMEINE WARTUNG DRUCKPRÜFUNGEN DER HYDRAULIK
DRUCKWERTE DER BETRIEBS- UND RAHMENBREMSE
Ein Manometer mit 15 MPa Anzeigebereich an den Druckprüfanschluss des Bremsventils (414/B2) oder
(415/B1) der zu messenden Achse anschließen und den Dieselmotor starten.
Die Bremsdrücke beider Achsen müssen gleich sein.
Betriebsbremse
Das Bremspedal durchtreten und den Druck am Messgerät ablesen.
Der Druck muss von 0 MPa auf den Höchstwert ansteigen.
Der Druck muss nach dem Loslassen des Pedals wieder auf 0 MPa absinken.
Rahmenbremse
Die Feststellbremse ausschalten. Die Rahmenbremse ist jetzt aktiviert.
Das Manometer muss den maximalen Bremsdruck anzeigen.
Die Feststellbremse einschalten. Der Druck muss auf 0 MPa absinken.
Maximale Bremsdruckwerte der einzelnen Modelle:
1070E - 7 MPa
1170E - 7 MPa
1270E - 10 MPa
1470E - 10 MPa
810E - 7 MPa
1010E - 7 MPa
1110E - 7 MPa
1210E - 7 MPa
1510E - 7 MPa
1910E - 10 MPa
182
--- Page 23 ---
ALLGEMEINE WARTUNG BOGIEBÄNDER, GLEITSCHUTZKETTEN UND
EINBAU DER RAUPENBÄNDER 2/4
Langsam rückwärts fahren und die Kette beobachten, damit sie während der ganzen Zeit in der Mitte
auf den Rädern liegt und nicht herunterrutscht (Abb. 3).
So weit rückwärts fahren, dass eine Bandplatte lose vor dem vorderen Bogierad liegt (Abb. 4).
192
--- Page 24 ---
REGELMÄßIGE WARTUNG WARTUNG DER SONDERAUSRÜSTUNG
SERVICECODES
Beispiel: Das Display zeigt Servicecode "033" an und das Symbol „Heizung Ein“ blinkt.
Im Fall einer Funktionsstörung:
1. Zusatzheizung aus- und dann wieder einschalten (jedoch nicht öfter als zweimal).
2. Hauptsicherung prüfen
3. Sicherstellen, dass der Luftstrom nicht behindert wird.
4. Einen autorisierten Servicetechniker kontaktieren.
Beschreibung der Servicecodes
Code Beschreibung
000 Ohne Störung
005 Warnung - Kurzschluss in Ausgang der Diebstahlwarnanlage
009 ADR / ADR99 Abschaltung
010 Abschaltung Überspannung
011 Abschaltung Unterspannung
012 Überhitzung
014 Differenz zwischen Überhitzungs- und Temperatursensor zu groß
017 Überhitzung, Hardwareschwelle überschritten, Steuergerät verriegelt
019 Glühstift 1, Zündenergie zu gering
020 Glühstift 1, Unterbrechung
021 Glühstift 1, Überlast / Kurzschluss nach Masse
022 Glühstift 1, Kurzschluss nach +Ub
023 Glühstift 2, Unterbrechung
024 Glühstift 2, Überlast / Kurzschluss nach Masse
025 JE-K Leitung defekt - Heizgerät bleibt betriebsbereit
026 Glühstift 2, Kurzschluss nach +Ub
029 Glühstift 2, Zündenergie zu gering
031 Brennermotor, Unterbrechung
032 Brennermotor, Überlast
033 Brennermotor, Drehzahlfehler / blockiert
034 Brennermotor Kurzschluss nach +Ub oder Masse
037 Wasserpumpe ohne Funktion
041 Wasserpumpe, Unterbrechung
042 Wasserpumpe, Überlast Kurzschluss
043 Wasserpumpe, Überlast nach +Ub
047 Dosierpumpe, Überlast Kurzschluss
048 Dosierpumpe Unterbrechung
049 Dosierpumpe, Überlast nach +Ub
052 Überschreitung Sicherheitszeit
053 Flammabbruch aus Regelstufe „POWER“
054 Flammabbruch aus Regelstufe „HIGH“
055 Flammabbruch aus Regelstufe „Medium 1“
056 Flammabbruch aus Regelstufe „Medium 2“
202
--- Page 25 ---
REGELMÄßIGE WARTUNG NACH JEWEILS 10 BETRIEBSSTUNDEN ODER TÄGLICH
HYDRAULIKÖLSTAND KONTROLLIEREN
Hydraulikölstand am Tankschauglas überprüfen Hierbei müssen sich Haupt- und Wipparmzylinder in der
Innenposition befinden.
Öl bei Bedarf durch die Schnellkupplung mit der Pumpe auffüllen.
HINWEIS: John Deere HYDRAU-GARD verwenden. Unterschiedliche Ölsorten dürfen nicht vermischt
werden.
A. Schauglas
B. Schnellkupplung
C. Füllpumpe, Betriebsschalter
HINWEIS: In den 8-Rad-Maschinen befindet sich die Schnellkupplung (D) auf der linken Seite.
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REGELMÄßIGE WARTUNG NACH JEWEILS 50 BETRIEBSSTUNDEN ODER
LECKAGEPRÜFUNG AM BOGIEGEHÄUSE
Beide Bogiegehäuse wie folgt auf Ölleckagen prüfen:
1. Den Bereich um die Bogiegehäuse auf Anzeichen von Ölleckagen kontrollieren.
2. Falls der Bereich feucht und verölt ist, die Leckstelle ausfindig machen und reparieren.
3. Wenn Öl nachgefüllt werden muss, den Bereich um die Füllstands-, Ablass- und Einfüllschrauben am
Bogiegehäuse säubern.
4. An der Einfüllöffnung bis zur Füllstandsöffnung Frischöl nachfüllen, um die ausgelaufene Ölmenge zu
ersetzen.
5. Diesen Vorgang auf beiden Seiten des Bogiegehäuses ausführen.
A. Ölablassschraube des Bogiegehäuses
B. Öleinfüllöffnung des Bogiegehäuses
C. Ölstandskontrollschraube des Bogiegehäuses
Verwendung Werkzeug Größe
Ablass-, Einfüll- und Ölstandschraube des Bogiegehäuses Inbusschlüssel 17 mm
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REGELMÄßIGE WARTUNG ALLE 250 BETRIEBSSTUNDEN
TÜRKONTAKTSCHALTER PRÜFEN
Zustand des Türschalters kontrollieren. Bei geöffneter Tür müssen folgende Funktionen deaktiviert sein:
1. Aggregat-/Greiferfunktionen
2. Kranfunktionen
3. Niveauregulierung der Kabine
4. Lenkung
5. Getriebe
HINWEIS: Sobald die Tür geöffnet ist, werden die Maschinenfunktionen gestoppt. Wird die Tür bei
fahrender Maschine geöffnet, fährt die Maschine normal weiter. Sobald das Gas weggenommen wird,
bleibt die erneute Betätigung des Gaspedals ohne Wirkung.
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REGELMÄßIGE WARTUNG ALLE 500 BETRIEBSSTUNDEN
KÜHLANLAGE ÜBERPRÜFEN
VORSICHT: Das explosive Austreten von Flüssigkeiten aus der unter Druck stehenden Kühlanlage
kann schwere Verbrennungen verursachen. Den Motor abschalten und den Kühlanlagendruck eine Zeit
lang absinken lassen. Den Expansionstank langsam lösen, damit Druck entweichen kann, bevor er
komplett entfernt wird.
1. Die gesamte Kühlanlage auf Leckage untersuchen. Die Schellen bei Bedarf anziehen.
2. Alle Schläuche der Kühlanlage gründlich inspizieren. Harte, dünne oder brüchige Schläuche
austauschen.
3. Kühlflüssigkeitspumpe visuell überprüfen. Die Entwässerungsöffnung (B) auf austretendes Öl oder
Kühlflüssigkeit untersuchen.
HINWEIS: Austretendes Öl weist auf eine defekte hintere Dichtung hin. Austretende Kühlflüssigkeit
weist auf eine defekte vordere Dichtung hin.
HINWEIS: Bei Erkennung einer Undichtigkeit die gesamte Kühlflüssigkeitspumpe austauschen. Ein
geringfügiges Austreten von Öl oder Kühlmittel ist normal. Wenn so viel Öl oder Kühlmittel aus der
Entwässerungsöffnung austritt, dass es vom Motor tropft, muss die Kühlpumpeneinheit
ausgetauscht werden. Einzelne Ersatzteile sind nicht verfügbar.
A. Schlauchschellen der Kühlanlage
B. Entwässerungsöffnung der Kühlflüssigkeitspumpe
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REGELMÄßIGE WARTUNG ALLE 1000 BETRIEBSSTUNDEN
Schritt 6
Die Einbaupositionen der Schrauben des Abgasfilter-Stützrahmens kennzeichnen, um ihren
Wiedereinbau zu erleichtern. Es gibt vier Schrauben an der Vorderseite und acht Schrauben an
der Rückseite.
Schritt 7
Die Steckverbinder X237 (17) und X238 (18) oben vom Abgasfilter-Stützrahmen abnehmen.
Steckverbinder (19) des Luftfilter-Verstopfungssensors B45 trennen und den Sensor (20)
abnehmen.
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REGELMÄßIGE WARTUNG ALLE 1000 BETRIEBSSTUNDEN
Schritt 17
Halterung (51) von Kabelbaumstecker X236 oben am Kipphebeldeckel abnehmen. Den
Rücklaufschlauch (52) der Turbolader-Schmierung abnehmen.
Verwendung Werkzeug Größe
Rücklaufschlauch der Turbolader-Schmierung Ringschlüssel 13 mm
Halterung des Turbolader-Steckverbinders Ringschlüssel 13 mm
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REGELMÄßIGE WARTUNG ALLE 1000 BETRIEBSSTUNDEN
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REGELMÄßIGE WARTUNG ALLE 1000 BETRIEBSSTUNDEN
KABINENFRISCHLUFTFILTER WECHSELN
Frischluftpapierfilter (A) befinden sich unter der Abdeckung im hinteren Teil der Kabine. Die Filterelemente