PDF Operator's Manual Case 580 590 695 Super R Backhoe Loader (German) - 1 MB

This is the German language operator's manual ('Bedienungsanleitung') for the Case 580 Super R, 590 Super R, and 695 Super R Series 2 backhoe loaders.

This guide is essential for operators, covering controls, routine maintenance, and safety procedures.

Proper use as described in this manual ensures the longevity of the machine and the safety of the operator.

It is the definitive resource for day-to-day operation.

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--- Page 1 ---
Baggerlader
580 Super R, 590 Super R
        und 695 Super R
                   Series 2


     Bedienungsanleitung


                Lep 6-86462 DE

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INHALTSVERZEICHNIS


  Technische daten (fortsetzung)
  REIFENKOMBINATIONEN FÜR DEN ALLRADANTRIEB........................................................................12-4
  REIFENDRUCK.........................................................................................................................................12-4
  FAHRGESCHWINDIGKEIT (Modelle 580 Super R und 590 Super R) .....................................................12-5
  FAHRGESCHWINDIGKEIT (Modelle 695 Super R) .................................................................................12-5
  MODELLE 580 Super R und 590 Super R LADERAUSRÜSTUNG - ABMESSUNGEN
  UND LEISTUNG........................................................................................................................................12-6
  MODELL 695 Super R (Tieflöffelversatzausführung) LADERAUSRÜSTUNG - ABMESSUNGEN
  UND LEISTUNG........................................................................................................................................12-8
  MODELL 695 Super R (Centre pivot Ausführung) LADERAUSRÜSTUNG - ABMESSUNGEN
  UND LEISTUNG......................................................................................................................................12-10
  MODELLE 580 Super R und 590 Super R TIEFLÖFFELAUSRÜSTUNG - ABMESSUNGEN
  UND LEISTUNG......................................................................................................................................12-12
  MODELL 695 Super R (Tieflöffelversatzausführung) TIEFLÖFFELAUSRÜSTUNG -
  ABMESSUNGEN UND LEISTUNG.........................................................................................................12-14
  MODELL 695 Super R (Centre pivot Ausführung) TIEFLÖFFELAUSRÜSTUNG -
  ABMESSUNGEN UND LEISTUNG.........................................................................................................12-16
  MODELLE 580 Super R UND 590 Super R HUBKAPAZITÄTEN ...........................................................12-18
  MODELL 695 Super R (Tieflöffelversatzausführung) HUBLEISTUNGEN ..............................................12-19
  MODELL 695 Super R (Centre pivot Ausführung) HUBLEISTUNGEN...................................................12-20

ABSCHNITT 13 ALPHABETISCHER INDEX..............................................................................................13-1

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ABSCHNITT 2 - IDENTIFIZIERUNGSNUMMERN/BAUGRUPPEN DER MASCHINE


IDENTIFIZIERUNG DER HAUPTTEILE
TIEFLÖFFELVERSATZAUSFÜHRUNG


                                                                                10


                                                                                11
1.   Laderschaufel                   9. Tieflöffelarm oder Teleskoparm
2.   Laderarm                        10. Tieflöffel
3.   Vorderachse                     11. Gleitrahmen der Tieflöffelausrüstung
4.   Kraftstofftank                  12. Stabilisatoren
5.   Hinterachse                     13. Batteriekasten
6.   Führerhaus                      14. Hydraulikölbehälter
7.   Motorhaube                      15. Schwenkzylinder
8.   Tieflöffelausleger


                                                                                2-5

--- Page 5 ---
ABSCHNITT 3 - SICHERHEIT/ABZIEHBILDER/HANDZEICHEN


                                     85828053


                                                     4


                                                    3-9

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ABSCHNITT 4

              BEDIENUNGSELEMENTE/INSTRUMENTE/ZUBEHÖR

KABINENTÜREN
Das Öffnen der rechten und linken Tür von außen
erfolgt durch Drücken des Schließzylinders und Zie-
hen am Griff (1).


                                                         1
Das Öffnen der rechten und linken Tür von innen
erfolgt durch Anheben der Verriegelung (2).
WICHTIG: Zum Betreten oder Verlassen des Füh-
rerstands die linke Tür benutzen. Die rechte Tür
dient nur als Notausgang.


              !   ACHTUNG         !
Überzeugen Sie sich vor jeder Fahrt, dass die
Türen ordnungsgemäß geschlossen sind.

HINWEIS: Zum Verriegeln der Türen die mitgeliefer-
ten Schlüssel verwenden.
                                                         2

TRITTBRETTER UND HANDGRIFFE
Beim Betreten bzw. Verlassen des Führerstands die
dafür vorgesehenen Trittbretter und Handgriffe
benutzen.
580 Super R und 590 Super R


                                                         3


                                                        4-1

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ABSCHNITT 4 - BEDIENUNGSELEMENTE/INSTRUMENTE/ZUBEHÖR


17. KRAFTSTOFFSTANDSANZEIGER                           20. ÖLTEMPERATURANZEIGER FÜR SCHALT-
    Dieser Anzeiger gibt die Kraftstoffmenge an, die       GETRIEBE
    sich im Tank befindet.                                 Dieser Anzeiger zeigt die Öltemperatur für
                                                           Schaltgetriebe. Bei Normaltemperatur befindet
18. STUNDENZÄHLER
                                                           sich der Zeiger in der Mitte des grünen Berei-
    Der Betriebsstundenzähler zeigt die Stunden
                                                           ches. Wenn sich der Zeiger in den roten Bereich
    und Zehntelstunden an, während der der Die-
                                                           bewegt, den Gang herunterschalten. Wenn der
    selmotor gelaufen ist. Der Betriebsstundenzäh-
                                                           Zeiger immer noch im roten Bereich bleibt, die
    ler ermöglicht auch die Bestimmung des
                                                           Maschine anhalten, Gang- und Steuerhebel in
    Zeitpunkts für die Wartungsarbeiten.
                                                           die neutrale Stellung bringen und die Maschine
    Siehe Abschnitt 7.
                                                           bei 1000 U/Min. laufen lassen. Wenn die Öltem-
19. DREHZAHLMESSER            / UMDREHUNGEN                peratur nach dieser Vorgangsweise noch immer
    ZÄHLER                                                 nicht sinkt, den Schaltgetriebeölstand kontrollie-
    Der Drehzahlmesser gibt die Drehzahl des               ren und sich versichern, dass der Radiator der
    Motors in Umdrehungen/Minuten an.                      Ölkühler rein sind. Siehe Abschnitt 8, Kapitel
    Die angezeigten Zahlen müssen bis zum 1000             “Getriebe”, und Abschnitt 9, Kapitel “Motorküh-
    multipliziert werden.                                  ler und Hydraulikölkühler”.
    Jede Zwischenmarkierung zeigt einen Wert von
                                                       21. MOTORKÜHLMITTEL TEMPERATURANZEI-
    100 U/min.
                                                           GER
    Der grüne Bereich der Anzeige darf nicht über-
                                                           Dieser Anzeiger gibt die Temperatur des Motor-
    schritten werden.
                                                           kühlmittels an. Bei Normaltemperatur befindet
    Der Geschwindigkeitsmesser gibt die Fahrge-
                                                           sich der Zeiger in der Mitte des grünen Berei-
    schwindigkeit in Kilometern/Stunde (km/h) und
                                                           ches. Wenn sich der Zeiger im roten Bereich
    in Meilen/Stunde (mph) an. Strassenfahrt-
                                                           befindet, ertönt ein akustischer Alarm. In die-
    Geschwindigkeit im vierten Gang mit 18.4-26
                                                           sem Fall die Maschine an eine sichere Stelle
    Reifen (19A).
                                                           fahren, sofort den Dieselmotor abstellen, den
                                                           Zündschlüssel abziehen und den Kühlmittel-
                                                           stand prüfen. Außerdem nachsehen, ob Motor-
                                                           kühler und Hydraulikölkühler sauber sind, und
                                                           ob alle Thermostaten ordnungsgemäß funktio-
                                                           nieren. Siehe Abschnitt 8, Kapitel “Kühlsystem”,
                                                           und Abschnitt 9, Kapitel “Motorkühler und
                                                           Hydraulikölkühler”.


                                                                                                        4-11

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ABSCHNITT 4 - BEDIENUNGSELEMENTE/INSTRUMENTE/ZUBEHÖR


ANZEIGE DES 4X2-POWERSHIFT-SCHALTGETRIEBES (EGS) - RÜCKWÄRTS EINSTELLUNG


                                                                            28


                                                                           4-21

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ABSCHNITT 4 - BEDIENUNGSELEMENTE/INSTRUMENTE/ZUBEHÖR


DIESELMOTOR-GASPEDAL
Dieses unter dem Lenkrad befindliche Pedal gestat-
tet es, die Drehzahl des Dieselmotors zu erhöhen
oder zu verringern.
Höchstdrehzahl: das Pedal bis zum Anschlag durch-
treten.
Leerlaufdrehzahl: das Pedal loslassen.
Dieses Pedal ist zum Fahren und für den Einsatz
der Laderausrüstung zu benutzen.
HINWEIS: Dieses Pedal ist mit dem Gashebel des
Dieselmotors gekuppelt. Vor Betätigung des Pedals
sicherstellen, dass sich der Hebel in der Mindest-                49
drehzahl-Position befindet. Siehe Kapitel “Gashebel
des Dieselmotors”.
WICHTIG: Das Pedal niemals beim Einsatz der
Tieflöffelausrüstung verwenden.
BREMSPEDALE
Diese beiden unter dem Lenkrad angeordneten
Pedale (1) sind mit einem System (2) der Verriege-
lung und Entriegelung untereinander ausgerüstet.
Dieses System gestattet, entweder die Maschine zu
bremsen (Pedale verriegelt), indem man eines der
Pedale niedertritt, oder die Maschine abbiegen zu
lassen (Pedale entriegelt), und zwar nach rechts,
indem man das rechte Pedal niedertritt, oder nach
links, indem man das linke Pedal niedertritt. Das
Bremsen mit einem einzigen Pedal darf nur bei
langsamer Fahrt erfolgen.
HINWEIS: Wenn die Pedale verriegelt sind und die                  50
Bremsen betätigt werden, leuchtet der Zwei/Vierrad-
antrieb-Schalter auf dem vorderen Armaturenbrett
auf.


               !   ACHTUNG         !
Bevor Sie eine Straßenfahrt oder eine Fahrt im drit-
ten oder vierten Gang durchführen, stellen Sie
unbedingt sicher, dass die Bremspedale unterein-
ander verriegelt sind. Die Nichtbeachtung dieser
Anweisung kann einen Unfall zur Folge haben.

Zur Verriegelung der beiden Bremspedale den Rie-
gel umklappen und auf dem linken Pedal befesti-
gen.


                                                                 4-31

--- Page 10 ---
ABSCHNITT 4 - BEDIENUNGSELEMENTE/INSTRUMENTE/ZUBEHÖR


SENKEN DER LADERAUSRÜSTUNG
Befindet sich der Hebel in Stellung (2), wird die Aus-
rüstung gesenkt.


                                                                   75
GLEITEN DER LADERSCHAUFEL
Wird der Hebel in der Stellung (3) losgelassen, folgt
die Schaufel den Unebenheiten des Geländes,
ohne dass es erforderlich ist, den Hebel zu betäti-
gen.
HINWEIS: In dieser Stellung kehrt der Hebel nicht
automatisch in die Neutralstellung zurück, wenn er
losgelassen wird. Er muss von Hand bewegt wer-
den.


                                                                   76
FÜLLEN DER LADERSCHAUFEL
Befindet sich der Hebel in Stellung (4), wird die
Schaufel eingefahren (Füllen).


                                                                   77
AUSKIPPEN DER LADERSCHAUFEL
Befindet sich der Hebel in Stellung (5), wird die
Schaufel ausgefahren (Auskippen).


                                                                   78


                                                                  4-41

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ABSCHNITT 4 - BEDIENUNGSELEMENTE/INSTRUMENTE/ZUBEHÖR


KONFIGURATION MIT GEKREUZTEN BEDIENELEMENTEN


                                                               88


                                                              4-51

--- Page 12 ---
ABSCHNITT 4 - BEDIENUNGSELEMENTE/INSTRUMENTE/ZUBEHÖR


LINKS/RECHTS-EINSTELLUNG DER
STEUERARME
Vorn an beiden Steuerarmen; die beiden Rändelrä-
der lösen und die Steuerarme nach Bedarf einstel-
len. Die Rändelräder wieder festziehen.


                                                                  106
ZUSÄTZLICHE ZWEIRICHTUNGSSTEUERUNG
(Wenn vorhanden)
Durch Drücken und gedrückt halten des linken
Knopfs (1) fließt das Öl dem Ausleger links herunter.
Durch das Drücken und gedrückt halten des linken
Knopfs (2) fließt das Öl dem Ausleger rechts herun-
ter.


                                                                  107


                                                                  4-61

--- Page 13 ---
ABSCHNITT 4 - BEDIENUNGSELEMENTE/INSTRUMENTE/ZUBEHÖR


RÜCKSPIEGEL
Vor Durchführung jeder Fahrt sicherstellen, dass
der rechte und linke Rückspiegel jeweils ordnungs-
gemäß eingestellt und frei von Verschmutzungen
ist.


                                                                 132


SPEISUNGSHAHN DER HEIZUNG
Dieser Hahn befindet sich auf der rechten Seite des
Motors und gestattet es, den Heizkreislauf zu spei-
sen bzw. zu unterbrechen. Siehe Kapitel “Bedie-
nelemente für Heizung, Lüftung und Klimaanlage
(Zusatzausstattung)”.
Bei kalter Witterung den Hahn nach links drehen
(Öffnen).
Bei warmer Witterung den Hahn nach rechts drehen
(Schließen).

HINWEIS: Vor dem Betätigen des Hahns sicherstel-
len, dass der Motor kalt ist.
                                                                 133


UMDREHBARE FUSSPLATTEN DER STABILISATOREN (Centre pivot
Tieflöffelausführung) (Zusatzausstattung)
Die Stabilisator-Fußplatten sind für einen Einsatz
der Maschine für Straßenarbeiten oder für Baustel-
lenarbeiten vorgesehen. Je nach Bedarf können die
Fußplatten um 180° gedreht werden.
WICHTIG: Wenn drehbare Fußplatten eingebaut
sind, kann es zum Zusammenstoß mit den Kabinen-
fenstern kommen.
Die Abstützungen müssen vor dem Öffnen der Fen-
ster etwas abgesenkt werden, um Beschädigungen
zu vermeiden.


                                                                 134


                                                                 4-71

--- Page 14 ---
ABSCHNITT 5 - BEDIENUNGSANWEISUNGEN


KÜHLMITTEL-EINSTECKVORWÄRMER           FÜR
DAS ANLASSEN BEI KALTEM WETTER
UNTERHALB VON -18 °C (Falls vorhanden)
Dieses Vorwärmsystem muss verwendet werden,
wenn die Umgebungstemperatur zwischen -18 °C
und -29 °C liegt.
Wenn mit Temperaturen gerechnet wird, die tiefer
als 18 °C sind, ist ein Kühlmittel-Einsteckvorwärmer
als Zubehör erhältlich.
Der Kühlmittel-Einsteckvorwärmer ist bis -29 °C wirk-
sam, wenn er zusammen mit Motorluftheizung ver-
wendet wird.
Wenden Sie sich bitte an Ihren Vertragshändler.
Die Heizvorrichtung wird mit 115 V oder 230 V
Wechselspannung betrieben (abhängig vom einge-
bauten Typ).


               !   ACHTUNG         !
Zur Vermeidung von Elektroschocks und anderen
Verletzungen darf niemals ein Verlängerungskabel
ohne Schutzleiter oder ein nicht ausreichend
belastbares Verlängerungskabel verwendet wer-
den. Verwenden Sie grundsätzlich ein geerdetes
dreiadriges Verlängerungskabel mit einem Schutz-
kontaktstecker; das Verlängerungskabel muss für
eine Belastung mit wenigstens 15 A ausgelegt sein.

Zum Betätigen der Heizvorrichtung schließen Sie
den Stecker der Heizung an ein geeignetes Verlän-
gerungskabel an und schalten die Heizvorrichtung
zwei Stunden vor Durchführung des Kaltwetter-
Anlassverfahrens ein.

HINWEIS: Die Heizvorrichtung kann gefahrlos län-
ger als zwei Stunden lang eingeschaltet bleiben.
Nach diesem Zeitraum wird allerdings keine nen-
nenswerte Erhöhung der Heizwirksamkeit erzielt.


ABSTELLEN DES DIESELSMOTORS
1. Den Fahrtrichtungsschalthebel in die Neutral-
   stellung bringen.


                                                                9


                                                               5-7

--- Page 15 ---
ABSCHNITT 5 - BEDIENUNGSANWEISUNGEN


(Speziell für bestimmte Länder) alle vorgeschriebe-   6. SCHWENKBLINKER: Der Schwenkblinker
nen mechanischen Verriegelungen anbringen.               muss auf Kabinendach montiert werden und
Sicherstellen, dass die Maschine den vor Ort gel-        das Kabel an eine der Steckdosen angeschlos-
tenden gesetzlichen Bestimmungen entspricht.             sen werden, die sich über den Türen der
                                                         Maschine befinden.
1. KENNZEICHEN: Vor jeder Straßenfahrt die
   Sauberkeit der Kennzeichen sicherstellen.          7. VERRIEGELUNGSBOLZEN DES TELESKO-
                                                         PARMS (Falls vorhanden) Bolzen und Stift in
2. LADERSCHAUFELZAHN-SCHUTZVORRICH-
                                                         die Sperrstellung bringen.
   TUNG: (Befestigung durch Feder und Haken an
   der Laderschaufel).                                8. VERRIEGELUNG DER LADERSCHAUFEL:
                                                         Besteht aus einer Halterung, die die Lader-
3. HALTERUNG ZUR ARRETIERUNG DES
                                                         schaufel mittels eines Hakens an der Hinter-
   LADERARMS: Garantiert bei Fahrten oder beim
                                                         seite des Rahmens verriegelt.
   Transport auf öffentlichen Straßen, dass der
   Lader an der Achse befestigt ist.                  9. VERRIEGELUNGSBOLZEN DER TIEFLÖF-
                                                         FELAUSRÜSTUNG: Bringen Sie den Bolzen im
4. VERRIEGELUNG DER LADERSCHAUFEL:
                                                         Verriegelungsanschlag an.
   Besteht aus einer Zugstrebe, die die Lader-
   schaufel veriegelt.                                10. BEFESTIGUNG DER STABILISATOREN: (tief-
                                                          löffelversatzausführung): Befestigung bei Stra-
5. VERRIEGELUNG          DES    LADERAUSRÜ-
                                                          ßenfahrten.
   STUNGSZYLINDERS: Die Ausrüstung so weit
   anheben, dass die Manschette über der Zylin-       11. WARNZEICHEN: Anbringung am Löffel durch
   derkolbenstange angebracht und durch einen             Befestigungsklemmen.
   Schäkel gesichert werden kann.
   Die Ausrüstung vorsichtig absenken, bis der
   Zylinderkörper auf der Manschette aufliegt und
   sie blockiert.


                                                                                                    5-17

--- Page 17 ---
ABSCHNITT 5 - BEDIENUNGSANWEISUNGEN


SYNCHRONISIERUNGSVERFAHREN
Diese Maschinen müssen mindestens einmal pro
Tag wie folgt synchronisiert werden.
Um die Lenkart einzustellen, drehen Sie den Schal-
ter in die der gewünschten Lenkart entsprechende
Stellung:
Stellung 1 = Normale Lenkung
Stellung 2 = Allradlenkung
Stellung 3 = Krabbenlenkung


               !   ACHTUNG         !
Wenn die Allradlenkung nicht wenigstens einmal
pro Tag synchronisiert wird, kann dies zu einer Ver-
schlechterung der Wirksamkeit der Lenkung führen.
Die Lenkung muss in folgenden Fällen synchroni-
siert werden:
- Zu Beginn eines jeden Arbeitstages
- Mindestens einmal pro Tag
- Wenn Schwierigkeiten beim Lenken auftreten
- Wenn mindestens 24 km im Zweiradantrieb auf
  der Straße zurückgelegt wurden.

WICHTIG: Das nachfolgend beschriebene Verfah-
ren muss mindestens einmal pro Tag durchgeführt
werden.
Heben Sie die Maschine mit Hilfe der Laderschaufel
und der Stabilisatoren an, bis die Räder vom Boden
abheben.
Wählen Sie die Normale Lenkung (1) und drehen
Sie das Lenkrad von Anschlag zu Anschlag.
Auf öffentlichen Straßen darf nur der Zweiradantrieb
eingesetzt werden.


                                                                44
Wählen Sie die “4WS” Lenkung (2) und drehen Sie
das Lenkrad von Anschlag zu Anschlag.
Wählen Sie die Normale Lenkung (1) und drehen
Sie das Lenkrad von Anschlag zu Anschlag.
Die Maschine wieder auf den Boden absetzen.


                                                                45


                                                               5-27

--- Page 18 ---
ABSCHNITT 5 - BEDIENUNGSANWEISUNGEN


ZULÄSSIGE NUTZLASTEN DER TIEFLÖFFELAUSRÜSTUNG BEI HUBARBEITEN
580 Super R und 590 Super R


                                                                 60
695 Super R


                                                                 61


                                                                5-37

--- Page 19 ---
ABSCHNITT 6 - BEDIENUNG AUF DER BAUSTELLE UND AUF DER STRAßE


12. Sicherstellen, dass sich der Fahrtrichtungs-
    schalthebel in der Neutralstellung befindet,
    anschließend den Motor anlassen.


                                                                      9
13. (Speziell für bestimmte Länder) Die Bedienele-
    mente der Laderausrüstung mit Hilfe des Verrie-
    gelungsbolzens blockieren.


                                                                     10
14. Sicherstellen, dass der Schalter (1) “AUS” ist
    (Klauenkupplung der Vorderachse deaktiviert).


                                                                     11
15. Den Getriebe-Unterbrecherschalter drücken,
    anschließend den Gangschalthebel in den drit-
    ten oder vierten Gang schalten. Den Knopf los-
    lassen (Powershuttle).


                                                                     12


                                                                     6-5

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ABSCHNITT 6 - BEDIENUNG AUF DER BAUSTELLE UND AUF DER STRAßE


METHODE DES BAGGERNS


                                                                                                         33


                                                                                                         34

              RICHTIG                               FALSCH                            FALSCH
                                        Der Tieflöffel bleibt hängen und   Der Tieflöffel bewegt sich nach
                                         verursacht eine Blockierung        oben. Der Arbeitszyklus wird
                                                                               dadurch verlangsamt.

ARBEITSTECHNIKEN


               !    ACHTUNG         !
Betätigen Sie niemals einen der Bedienhebel der
Tieflöffelausrüstung, wenn die Ausleger-Transport-
sperre eingeschaltet ist.

Füllen des Tieflöffels
Den Tieflöffel durch Betätigung des Tieflöffelarms
füllen. Den Boden des Tieflöffels parallel zur Schnit-
trichtung halten. Die Zähne und die Schneide des
Tieflöffels müssen wie die Schneide eines Messers
in den Boden eingreifen. Die Grabtiefe ist von der
Art des Materials abhängig.
Kippen Sie den Löffelinhalt auf den Aushubhaufen,
wobei Sie den Löffel nach außen drehen, sobald der
Haufen erreicht ist. Vermeiden Sie ein ständiges
Reiben oder Anschlagen des Löffels an der Abkipp-
stelle, da dies die Löffelbolzen und -Lager ver-
schleißt.

                                                                                                             35


                                                                                                        6-15

--- Page 21 ---
ABSCHNITT 7 - WARTUNGSPLAN


INTERVALLE
Es gibt unterschiedliche Wartungs- und Inspektionsintervalle. Die Maßnahmen erfolgen jeweils zu dem Zeit-
punkt, der zuerst eintritt.
- Alle 10 Betriebsstunden, oder täglich
- Alle 50 Betriebsstunden, oder wöchentlich
- Alle 250 Betriebsstunden, oder alle 3 Monate
- Alle 500 Betriebsstunden, oder alle 6 Monate
- Alle 1000 Betriebsstunden, oder jährlich
- Alle 2000 Betriebsstunden, oder alle 2 Jahre
                                                                                                 STUNDENINTERVALLE


                                                                         DER PUNKTE


                                                                                                 AUSWECHSELN


                                                                                                                        SCHMIERFETT
                                                                           ANZAHL


                                                                                      REINIGEN
 SEITE


                                                                                                               PRÜFEN


                                                                                                                                      ABLASS
                              WARTUNGSPUNKTE


 5-25    Synchronisierung der Lenkung (4WS)                                  -                                 10
 8-3     Laderausrüstung                                                   26                                           10
 8-3     Tieflöffelausrüstung (Tieflöffelversatzausführung)                24                                           10
 8-3     Tieflöffelausrüstung (Centre pivot Ausführung)                    30                                           10
 8-10    Behälter der Scheibenwaschanlage                                   1                                  10
 8-13    Füllstand Motoröl                                                  1                                  10
 8-16    Kühlerflüssigkeitsstand                                            1                                  10
         Motorkühler, Hydraulikölkühler und Kondensator der Klimaanla-
 9-4                                                                        1         10
         ge
 9-5     Antriebsriemen für Generator und Lüfter des Dieselmotors           1                                  10
 8-22    Füllstand Hydraulikbehälter                                        1                                  10
 8-25    Hydraulische Schläuche und Rohrleitungen                            -                                 10
 8-4     Teleskoparm (falls vorhanden)                                      2                                           50
 8-4     Schienen des Gleitrahmens                                          2                                           50
 8-4     Gleitstücke der Stabilisatoren                                     2                                           50
 8-4     Türscharniere                                                      4                                           50
         Drehzapfen-Lager der Vorderachse (Zweiradantrieb und Allrad-
 8-4                                                                        2                                           50
         antrieb)
 8-5     Vorderradlenkzapfen (Zweiradantrieb)                               4                                           50
 8-18    Abladerung im Kraftstoffilter                                      1                                                         50
 9-1     Reifendruck                                                        4                                  50
 8-6     Gestänge der Differentialsperre (Powershuttle)                     1                                  250
 8-6     Antriebswellen                                                     2                                  250
 8-6     Kardangelenke vorn und hinten                                      2                                  250
 8-6     Lenkzapfen (2WS und 4WS)                                         4/8                                  250
 8-7     Sitzschienen                                                        -                                 250
 8-11    Hinterachse (HINWEIS C)                                            1                                  250
         Prüfung des Anzugs der Schellen und der Schläuche des Kühl-
 8-16    systems                                                             -                                 250

 8-20    Reinigen der Abladerung des Kraftstofftanks                        1                                  250
 8-22    Kraftstofftank Entlüfter/Einfülldeckel                             1         250
 8-31    Ölfüllstand Schaltgetriebe (Powershuttle)                          1                                  250
 8-34    Ölfüllstand Schaltgetriebe (Powershift) (HINWEIS B)                1                                  250
 8-38    Entlüfter der Hinterachse                                          1         250
 8-37    Vorderachse Ölstand (ANMERKUNGEN C)                                1                                  250
 8-37    Vorderachse Entlüfter                                              1         250
         Motorkühler, Hydraulikölkühler und Kondensator der Klimaanla-
 9-4     ge                                                                 1                                  250

 9-8     Klimaanlage                                                        1                                  250


                                                                                                                                               7-3

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ABSCHNITT 8 - SCHMIERUNG/FILTER/FLÜSSIGKEITEN


Lenkzapfen (4WS) ............................................... (8)


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Sitzschienen ........................................................ (1)
Alle beweglichen Teile mit einem Lappen abwischen
und eine dünne Fettschicht auftragen, um das Glei-
ten zu erleichtern.


                                                                            16


                                                                            8-7

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ABSCHNITT 8 - SCHMIERUNG/FILTER/FLÜSSIGKEITEN


KÜHLSYSTEM ABLASSEN
1. Die Maschine auf ebenem Boden abstellen.


              !   ACHTUNG         !
Nehmen Sie den Verschluss nicht bei warmem
Motor ab. Das System steht unter Druck und Sie
Gefahr laufen, sich zu verbrühen.

2. Die untere Klappe rechts vom Kühler entfernen.


                                                                   35
3. Den Ablasshahn des Kühlers öffnen und die
   Kühlflüssigkeit ablaufen lassen.

HINWEIS: Einen Behälter mit einem ausreichenden
Fassungsvermögen vorsehen.
4. Nach der vollständigen Entleerung des Kühlsy-
   stems den Ablasshahn schließen.
5. Das Kühlsystem mit klarem Wasser durchspü-
   len, nochmals entleeren und, wie unten gezeigt,
   anschließend auffüllen.

HINWEIS: Wenn Sie zum Spülen eine Reinigungs-
lösung verwenden, befolgen Sie bitte die Anweisun-                 36
gen für die Herstellung der Lösung. Nach der
Ablassung der Reinigungslösung, spülen Sie wieder
mit klarem Wasser aus.
6. Den Zustand der Schläuche, der Anschlüsse
   und der Wasserpumpe kontrollieren. Sicherstel-
   len, dass die Außenflächen des Motors und des
   Kühlers sauber sind.
AUFFÜLLEN
1. Durch das Ausdehnungsgefäß vollständig mit
   Kühlflüssigkeit füllen.

HINWEIS: Kühlkreis langsam einfüllen, um die For-
mierung von Luftaschen zu vermeiden.
2. Den Verschluss des Ausdehnungsgefäßes wie-
   der anbringen.
WICHTIG: Geeignete Kühlflüssigkeit verwenden.
3. Den Dieselmotor einige Minuten laufen lassen,
   dann erneut den Füllstand im Ausdehnungsge-
   fäß kontrollieren. Gegebenenfalls Flüssigkeit
   nachfüllen und den Verschluss anbringen.
4. Senken der Motorhaube.
5. Die Blockierstange entfernen und die Laderaus-
   rüstung absenken.

                                                                   37

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ABSCHNITT 8 - SCHMIERUNG/FILTER/FLÜSSIGKEITEN


LUFTFILTER
PRÜFUNG
Der Luftfilter, der Ansaugkrümmer, die Dichtungen,
der Sitz der Schrauben am Ansaugkrümmer, die
Schläuche und der Sitz der Schlauchschellen sind
häufig zu überprüfen. Gleichzeitig die Ansaugkrüm-
merschrauben und die Schlauchklemmen auf Dicht-
heit überprüfen.
Die Schläuche müssen ausgewechselt werden,
bevor sie unbrauchbar werden.
Die Funktion der Kontroll-Lampe für Filterverstop-
fung am Armaturenbrett ist häufig zu kontrollieren.
KONTROLL-LAMPE FÜR
LUFTFILTERVERSCHMUTZUNG
Wenn die Kontroll-Lampe für Luftfilterverschmut-
zung bei laufendem Motor leuchtet, muss der Luftfil-
tereinsatz geprüft werden.


                                                                    55

LUFTFILTEREINSÄTZE
Ihre Maschine ist mit einem zweistufigen Luftfiltrie-
rungssystem ausgestattet, welches aus einem pri-
mären Filtereinsatz von großer Leistungsfähigkeit
besteht, der so konstruiert ist, dass er einen optima-
len Schutz des Motors gewährleistet, und aus einem
sekundären Filtereinsatz, der für einen zusätzlichen
Schutz des Motors sorgt.
Der primäre Filtereinsatz kann gereinigt werden.
Der sekundäre Filtereinsatz darf nicht gereinigt,
sondern nur ausgewechselt werden.


                                                                   8-27

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ABSCHNITT 8 - SCHMIERUNG/FILTER/FLÜSSIGKEITEN


VORDERACHSE
WARTUNGSSPEZIFIKATIONEN
Prüfung des Ölstandes ................................................................................................Alle 250 Betriebsstunden
                                                                     (Während der Einfahrzeit nach den ersten 50 Betriebsstunden)
Reinigen des Entlüfters ...............................................................................................Alle 250 Betriebsstunden
Ölwechsel ..................................................................................................................Alle 1000 Betriebsstunden
Öl-Fassungsvermögen der Vorderachse (Hinterradantrieb)...................................................................0,4 Liter
Öl-Fassungsvermögen der Vorderachse (Allradantrieb) ...............................................................7,9 ÷ 8,4 Liter
Öl-Fassungsvermögen der Vorderachse (4WS)...................................................................................13,1 Liter
Ölsorte .................................................................................................................. Siehe Kapitel “Betriebsstoffe”
ÖLSTAND VORDERACHSE
1. Die Maschine an eine ebene Stelle fahren, den
   Dieselmotor abstellen und den Zündschlüssel
   abziehen.
2. Den Verschlußstopfen herausschrauben, das Öl
   muss bis an die Öffnung reichen.
3. Den Verschlußstopfen wieder einschrauben.


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ÖLSTAND VORDERACHSGETRIEBE
1. Die Maschine auf ebenem und horizontalem
   Boden abstellen.
2. Sicherstellen, dass sich der Fahrtrichtungs-
   schalthebel und der Gangschalthebel in der
   Neutralstellung befinden.

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