PDF Operation & Maintenance Manual Hubtex MQ 50 Forklift - 2 MB

This manual contains the complete operating and maintenance instructions, as well as parts lists, for the Hubtex MQ 50 multi-directional forklift.

It's a crucial document for ensuring safe operation and proper upkeep of this specialized equipment.

The manual provides operators with essential knowledge and technicians with the part numbers needed for service.

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Der vielseitige...


                Betriebs- und
              Wartungsanleitung
              und Ersatzteillisten
                         Original - Rev.02


                Typ:                   MQ 50
                Serie:                 2005/1
                Maschinen-Nr.:         60.258
                Baujahr:               2005


                                 Elektro-Mehrwege-
                                 Seitenstapler

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Werner-von-Siemens-Str. 8    +49-661-8382-0        E-Mail: [email protected]
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          Auftragsbestätigung Nummer: 20000257/2                                        Kunden-Nummer: 30011450
         Ihre Bestellung:        MQ 50 (Serie 2005/1)                                   Datum: 16.03./20.04./30.08.05
         Projekt:                Maschinen-Nr. 60258                                    Unser Zeichen: HLü/MF


          Radabmessungen:               Antriebsseitig:          2 x d =         660 x 250 mm
                                        Lastseitig:              4 x d =         413 x 178 mm

          Antriebsleistung:             ( S2 = 60 min.)          2 x 5,0 kW

          Fahrgestell:                  2 - teiliges Pendelfahrwerk für ständigen Bodenkontakt aller
                                        vier Räder (mechanischer Niveuausgleich)

          Bremssystem:                  automatisch aktivierte Gegenstrombremse als Betriebsbremse,
                                        wartungsfrei.
                                        elektro-magnetische Parkbremse als Feststellbremse

          Impulssteuerung:              moderne programmierbare Hochfrequenzsteuerung mit Energie-
                                        rückgewinnung für ruckfreies Anfahren, Beschleunigen
                                        und Bremsen

          Arbeitshydraulik:             Proportionalventiltechnik, stufenlos bedienbar und ruckfrei
                                        arbeitend.
                                        Hubleistung:        14 kW +5 kW

          Bedienung:                    über Multifunktions-Joystick für:
                                         - Heben / Senken
                                         - Mastvor- / rückschub
                                         - Gabelneigung
                                         - Gabelverstellungg
                                         - Fahrtrichtungsvorwahl Quer-/ Längsfahrt
                                         - Hupe

                                        über Tipptaster:
                                         - Kreis-/ Diagonalfahrt

          Fahrerkabine:                 Quersitzkabine: Q850 ergo L = 930 mm x B = 850 mm
                                        - schwingungsgedämpft
                                        - Fahrerschutzdach mit "ESG" geschlossen                                   /1
                                        - Sicherheitsglas lastseitig
                                        - Maschengitter front- und batterieseitig
                                        - Ein- und Ausstieg regalgangseitig

                                        -  1 Arbeitsscheinwerfer auf Kabinendach                                   /1
                                           (zur Last ausgerichtet)                                                 /1
                                         - Lenkrad, lastseitig


                                                                                        Technische Spezifikation
                                                                                                                 Seite 3 von 4

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        Gerätebeschreibung


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 TD-02-0094-00DE                                                                         Seite 1 von 7

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 8.    Anleitung für gesundheitsbewusstes Verhalten................................................................................. 20
 8.1   Vermeidung von Rückenproblemen......................................................................................................... 20
 8.2   Maßnahmen des Betreibers .................................................................................................................... 20
 8.3   Maßnahmen des Fahrers......................................................................................................................... 20

 9.    Unfallsituationen.................................................................................................................................... 21
 9.1   Anfahrunfall.............................................................................................................................................. 21
 9.2   Auf- und Absteigen................................................................................................................................... 21
 9.3   Quetschen und Scheren........................................................................................................................... 21
 9.4   Stapler kippt um ...................................................................................................................................... 21


                                                                                                                                    Sicherheitshinweise
 TD-01-0004-10DE                                                                                                                                         Seite 3 von 21

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 3.11 Geräusche und Schwingungen
 Siehe Datenblatt in der Betriebsanleitung.


 4. Zusätzliche Bestimmungen für bestimmte Flurförderzeugarten

 4.1 Elektro - Flurförderzeuge
 Bei der Einrichtung und dem Betrieb von Batterieladestationen sind die gesetzlichen Bestimmungen der EU-Mit-
 gliedsstaaten bzw. anderer Staaten, in denen das HUBTEX-Flurförderzeug eingesetzt wird, einzuhalten. Für die
 Wartung, das Aufladen und das Wechseln der Batterien sind folgende Sicherheitsregeln zu beachten:

 4.1.1 Wartungspersonal
 Das Aufladen, die Wartung und das Auswechseln der Batterie darf nur von hierfür ausgebildetem Personal entsprechend
 den Anweisungen der Hersteller von Batterie, Ladegerät und HUBTEX-Flurförderzeug durchgeführt werden. Die
 Behandlungsvorschrift der Batterie und die Betriebsanleitung des Ladegerätes sind zu beachten.

 4.1.2 Brandschutzmaßnahmen
 Beim Umgang mit Batterien darf nicht geraucht werden und kein offenes Feuer verwendet werden. Im Bereich des
 zum Aufladen abgestellten HUBTEX-Flurförderzeuges und Ladegerätes dürfen sich im Abstand von mindestens
 zwei Metern keine brennbaren Stoffe und funkenbildenden Betriebsmittel befinden. Der Raum muss ausreichend
 belüftet sein. Brandschutzmittel sind bereitzuhalten.

 4.1.3 Gesichertes Abstellen
 Wird an der Batterie gearbeitet, muss das HUBTEX-Flurförderzeug gesichert abgestellt werden.
 Eine Inbetriebnahme des HUBTEX-Flurförderzeuges darf erst erfolgen, wenn Abdeckungen und Anschlüsse in
 normalen betriebsbereiten Zustand zurückversetzt sind.

 4.1.4 Batteriewechsel
 Um Kurzschlüsse zu vermeiden, sollten Batterien mit offenen Polen oder Verbindern mit einer Gummimatte abge-
 deckt werden. Bei Batteriewechsel mit Krangeschirr muss dieses einen senkrechten Zug ausüben, damit der Batte-
 rietrog nicht zusammengedrückt wird. Haken sind so anzubringen, dass sie bei entspanntem Krangeschirr nicht auf
 die Batteriezellen fallen können. Erfolgt der Batteriewechsel mit einem Batterietransportwagen, ist sicherzustellen,
 dass während des Verschiebens der Batterie das HUBTEX-Flurförderzeug und der Batterietransportwagen gegen
 unbeabsichtigte Bewegungen gesichert sind.

 4.1.5 Batteriegewicht und -abmessungen
 Das Batteriegewicht und die Batterieabmessungen haben Einfluss auf die Standsicherheit des HUBTEX-Flurför-
 derzeuges. Beim Wechseln der Batterie dürfen die Gewichtsverhältnisse nicht geändert werden. Zusatzgewichte
 dürfen weder entfernt noch in ihrer Lage verändert werden.

 4.1.6 Befestigen der Batterie
 Nach jedem Wechsel ist die Befestigung zu überprüfen und ggf. einzustellen. Um Gefährdungen durch unvorherge-
 sehene Bewegungen zu vermeiden, müssen Batterien im HUBTEX-Flurförderzeug, wie von HUBTEX vorgeschrieben,
 befestigt sein.

 4.1.7 Beschädigung an Kabeln
 Beim Aus- und Einbau der Batterie muss darauf geachtet werden, dass die Batteriekabel nicht beschädigt werden.

 4.1.8 Wartung der Batterie
 Die Zellendeckel der Batterien müssen trocken und sauber gehalten werden. Verschüttete Batteriesäure muss
 sofort neutralisiert werden. Klemmen und Kabelschuhe sollen sauber, leicht mit Polfett bestrichen und fest ange-
 schraubt sein. Die Vorschriften des Batterieherstellers sind zu beachten.


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 TD-01-0004-10DE                                                                                       Seite 13 von 21

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         inbetriebnahme


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 TD-05-0002-03DE                                                                    Seite 1 von 3

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 2.5 DAS ACCUMETER GE-STEUERUNG (OPTION)


      1                                     1    Display
                                            2    LED Betriebsstunden
                                            3    LED Batterikapazität
                                            4    LED Fehlercode
                                            5    nicht belegt


             2 3 4 5

 Nach dem Einschalten des Fahrzeuges erscheint für 1s die Zahl 8888 im Display.
 Anschließend wird die Batteriekapazität in % angezeigt (LED 3 leuchtet).
 Bei einem Fehler / einer Fehlbedienung wird der Fehlercode (z.B. -02) im Display angezeigt (LED 4 leuchtet).
 Nach dem Ausschalten des Fahrzeuges werden für ca. 3 s die Betriebsstunden angezeigt (LED 2 leuchtet).

 Allgemeines
 Fehlercodes die beim Einschalten, Ausschalten oder bei Richtungswechsel kurz angezeigt werden oder nach
 Ausschalten und erneutem Einschalten nicht mehr angezeigt werden, stellen keinen schwerwiegenden Fehler
 dar, sollten aber bei ständig wiederkehrendem Auftreten dem Servicepersonal mitgeteilt werden.


 Code Beschreibung
      Fehlerbehebung         A = durch Kunde oder Service
                             B = nur durch Service

 01       Sitzschalter nicht betätigt
          A     Sitzschalter betätigen
 02       Vorwärts Richtungsschalter beim Einschalten geschlossen
          A     Zurückschalten auf Neutral und erneut betätigen
 03       Rückwärts Richtungsschalter beim Einschalten geschlossen
          A     Zurückschalten auf Neutral und erneut betätigen
 04       Startschaltersignal zu klein
          A     Fahrpedal betätigen
 05       Startschaltersignal zu klein
          B
 06       Fahrgeber ohne Richtungsvorwahl
          A     Richtung wählen; Bremse lösen
 07       Fahrgebersignal Spannung zu groß
          B
 08       Fahrgebersignal Spannung zu klein
          B
 09       Vor- u. Rückwärtsrichtungsschalter gleichzeitig geschlossen
          A     Richtungsschalter kontrollieren
 15       Batteriespannung zu niedrig
          A     Batterie kontrollieren und laden
 16       Batteriespannung zu groß
          A     Batterie kontrollieren           Batteriespannung   min.           max.
                                                 24 V               23,4 V         28,8 V
                                                 48 V               46,8 V         57,6 V
                                                 72 V               70,2 V         86,4 V
                                                 80 V               78,0 V         96,0 V
 17       Unzulässiger Kartentyp programmiert
          B
 23       Richtungsschütz-Spulenstrom zu klein
          B
 Elektro-Mehrwege-Seitenstapler                                                         Bedienungshinweis
                                                                                                   TD-03-0028-09d
                                                                                                    Seite 7 von 22

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         S-ZF-08
         Schützkontakte schließen nicht oder Leistungsverbindungen sind offen.

         S-ZF-09
         Schützkontakte sind verklebt und können nicht öffnen.

         S-ZF-BATT
         Batterie ist entladen.

         S-ZF-FB
         Beide Fahrtrichtungseingänge sind gleichzeitig betätigt.Fehler im Fahrtrichtungsschalter oder den nachfol-
         genden Relais.

         S-ZP-01
         Fehler im Bereich des Rechners und der Programmierung. Test erfolgt sowohl im Ruhezustand als auch
         während des Betriebs.

         S-ZP-02
         Unsachgemäße Bedienreihenfolge.
         z.B. Beim Start ist bereits eine Hydraulikfunktion angewählt.

         S-ZP-03
         Fehler im Leistungskreis der Pumpenmotorsteuerung

         S-ZP-04
         Potentiometerspannung für Heben bereits im Ruhestand zu hoch. Poti oder Verkabelung vom Joystick de-
         fekt.

         S-ZP-05
         Pumpensteuerung erreicht nicht die maximale Leistung bzw. schaltet nicht korrekt ab.

         S-ZP-06
         Fehler im Bereich der Schützausgänge und der Schützspulen.

         S-ZF-07
         Übertemperatur der Steuerung. Leistung der Steuerung wird langsam zurückgenommen.

         S-ZF-BATT
         Batterie ist entladen.


 Elektro-Mehrwege-Seitenstapler                                                           Bedienungshinweis
                                                                                                      TD-03-0028-09d
                                                                                                      Seite 17 von 22

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 1      ALLGEMEINES

                       Wir weisen nochmals ausdrücklich auf das Kapitel „Sicherheitshinweise“ hin.
                       Alle Punkte sind einzuhalten.

 Ein gründlicher und fachgerechter Wartungsdienst ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für den sicheren Einsatz
 von HUBTEX-Flurförderzeugen. Eine Vernachlässigung der regelmäßigen Wartung führt zwangsläufig zum Ausfall
 des HUBTEX-Flurförderzeuges und bildet eine Gefahr für Personal und Betrieb.
 Der Begriff "Wartung" umfaßt alle Arbeiten, die zur Erhaltung der Betriebssicherheit und zur Verhinderung von
 vorzeitigen Verschleiß erforderlich sind.
 Wartungsarbeiten dürfen nur an absolut gesicherten HUBTEX-Flurförderzeugen durchgeführt werden.


 1.1    WARTUNGSPERSONAL
 Nur qualifiziertes und autorisiertes Personal darf die Wartung der HUBTEX-Flurförderzeuge durchführen. Die Firma
 HUBTEXMaschinenbau GmbH & Co. KG verfügt über die speziell hierfür geschulten Außendienst-Monteure.


 1.2    WARTUNGSINTERVALLE
 HUBTEX-Flurförderzeuge müssen nach unseren Vorschriften oder durch unseren Wartungsdienst gewartet werden.
 Diese Vorschriften setzen normale Arbeitsbedingungen voraus. Bei erhöhten Anforderungen oder mehrschichtigen
 Einsatz muß die Wartung entsprechend öfter erfolgen.
 Die erste Wartung muß nach 50 Betriebsstunden erfolgen. Neben einer Kontrolle sämtlicher Funktionen sind vor allem
 Befestigungsschrauben und Hydraulikverschraubungen zu prüfen und ggf. nachzuziehen. Weiterhin müssen die
 Tätigkeiten gemäß der Wartungsintervallliste ausgeführt werden.
 Alle weiteren Wartungen sind gemäß der Wartungsintervallliste durchzuführen.

                       Die erste Wartung (nach 50 Betriebsstunden) sowie die Wartungsintervalle alle 500 und
                       alle 1000 Betriebsstunden müssen nachvollziehbar dokumentiert werden!
                       Bei jeder Wartung, sind die tatsächlichen Betriebsstunden laut Betriebsstundenzähler
                       festzuhalten.

 Alle 2000 - 2400 Betriebsstunden, mindestens aber einmal im Jahr oder nach besonderen Vorkommnissen, bei denen
 Beschädigungen aufgetreten sein könnten, muß eine Prüfung nach HUBTEX-Vorgaben durch eine befähigte Person
 erfolgen.

                       Die Prüfungen nach HUBTEX-Vorgaben sind nachvollziehbar zu dokumentieren!
                       Der Termin für die nächste Prüfung wird durch einen Aufkleber am HUBTEX-Flurförder-
                       zeug angezeigt.


 1.3    ERSATZTEILE
 Es sind nur Ersatzteile nach Vorgabe des Herstellers zu verwenden. Bei nicht vom Flurförderzeug Hersteller frei-
 gegebenen Ersatzteilen kann infolge nicht ausreichender Qualität oder falscher Zuordnung erhöhte Unfallgefahr
 entstehen. Wer nicht zugelassene Ersatzteile verwendet, übernimmt uneingeschränkt die volle Verantwortung im
 Schadensfalle.
 Bei der Verwendung von nicht vom Hersteller freigegebenen Ersatzteilen verliert die CE-Konformitätserklärung
 des Herstellers ihre Gültigkeit.


 1.4    ENTSORGUNG VON FETTEN, ÖLEN, BATTERIEN
                    Die bei der Reparatur, Wartung und Reinigung anfallenden Abfall- und Schmierstoffe sind ordnungs-
                    gemäß zu sammeln und entsprechend den nationalen Vorschriften zu entsorgen. Die Arbeiten dür-
                    fen nur an den hierfür vorgesehenen Plätzen vorgenommen werden. Es ist dafür Sorge zu tragen,
                    dass eine Umweltverschmutzung vermieden wird.


 Motorkraftbetriebene Flurförderzeuge                                                                     Wartung
                                                                                                       TD-04-0041-09d
 Elektro-Seitenstapler                                                                                  Seite 3 von 29

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HUBTEX Maschinenbau GmbH & Co. KG
Werner-von-Siemens-Str. 8   ( +49-661-8382-0        E-Mail: [email protected]
36041 Fulda - Germany       4 +49-661-8382-110      www.hubtex.com


 Ort         Arbeit                                              Bemerkung


                                                                                                                                                                                                              Wartungsvorschrift (Richtlinie 89/655/EWG)
                                                                                                                                                                      C = Wartung alle 1000 Betriebsstunden


                                                                                                                                                                                                                D = Jährliche Prüfung nach HUBTEX-
                                                                                                                              B = Wartung alle 500 Betriebsstunden
                                                                                                  A = erste Wartung nach 50
                                                                                                       Betriebsstunden


                                                                                                                                        oder 1/2-jährlich


                                                                                                                                                                                  oder jährlich
             Gabelnullstellungsanzeige
             Funktion des Nährungsschalters prüfen                                                      ¢                                ®                                        —                                        ü
             Befestigung und Anschlußkabel prüfen                                                       ¢                                ®                                        —                                        ü
             Lastmomentüberwachung
             Funktion Druckschalter / Drucksensor prüfen                                                ¢                                ®                                        —                                        ü
             Befestigung und Anschlußkabel prüfen                                                       ¢                                ®                                        —                                        ü
             Druckeinstellung prüfen                                                                    ¢                                ®                                        —                                        ü
             Videokamera / Monitor
             Funktion prüfen                                                                            ¢                                ®                                        —                                        ü
             Befestigung und Anschlußkabel prüfen                                                       ¢                                ®                                        —                                        ü
             Induktives Spurführungssystem
             Antenne auf korrekten Sitz und Befestigung prüfen                                          ¢                                ®                                        —                                        ü
             Aufspuren auf den Leitdraht prüfen                                                         ¢                                ®                                        —                                        ü
             Probefahrt auf Leitdraht durchführen                Fahrzeug darf nicht abweichen.
                                                                 Bei einer Abweichung >20mm
                                                                                                        ¢                                ®                                        —                                        ü
                                                                 erfolgt Geschwindigkeits-
                                                                 reduzierung auf Schleichfahrt
             Max. Fahrgeschwindigkeit auf dem Leitdraht
                                                                                                        ¢                                ®                                        —                                        ü
             6,0 km/h prüfen
             Stromüberwachung der Induktivschleife prüfen        Bei Fehlfunktion leuchtet rote
                                                                 Leuchtdiode am                                                                                                   —                                        ü
                                                                 Frequenzgenerator
             Optisches Spurführungssystem
             Farbstreifen auf Beschädigung prüfen                                                                                                                      wöchentlich
             Linse der Kamera reinigen                                                                                                                                 wöchentlich
             Kameras auf korrekten Sitz und Befestigung
                                                                                                        ¢                                ®                                        —                                        ü
             prüfen
             Aufspuren auf den Farbstreifen prüfen                                                      ¢                                ®                                        —                                        ü
             Probefahrt auf dem Farbstreifen durchführen         Fahrzeug darf nicht abweichen.
                                                                 Bei einer Abweichung >20mm
                                                                                                        ¢                                ®                                        —                                        ü
                                                                 erfolgt Geschwindigkeits-
                                                                 reduzierung auf Schleichfahrt
             Max. Fahrgeschwindigkeit auf dem Farbstreifen
                                                                                                        ¢                                ®                                        —                                        ü
             6,0 km/h prüfen
             UVA-Leuchtstoffröhren der Kameras tauschen        alle 8000 Betriebsstunden                                                                                                                                   ü
             Personenschutzanlage
             Vor Innbetriebnahme sind die Sensoren täglich vor Einsatzbeginn auf
                                                                                                                                                                                                                           ü
             Verschmutzung zu prüfen und ggf. mit einem weichen Tuch zu Reinigen
             Stapler mit hebbarem Fahrerplatz
             Aufhängung der Kabine prüfen,


 Motorkraftbetriebene Flurförderzeuge                                                                                                                                          Wartung
                                                                                                                                                                     TD-04-0041-09d
 Elektro-Seitenstapler                                                                                                                                               Seite 13 von 29

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 11. PRÜFBERICHT
  Prüfbericht
  zur Prüfung nach Richtlinie 95/63/EG
  und den HUBTEX Wartungsvorschriften Nr.:                             ____________________________

                                                                       ____________________________


   Art der Prüfung
   o regelmäßige Prüfung                                  Geräteart:            ______________________________
   o außerordentliche Prüfung
                                                          Hersteller:           ______________________________

                                                          Baujahr:              ______________________________
   Prüfbericht-Nr.: ______________________
                                                          Maschinen-Nr.:        ______________________________
   Kunden-Nr.:         ______________________
                                                          Betriebsstunden:      ______________________________
   Auftrags-Nr.:      ______________________

                                                          Prüfer:               ______________________________
   Anschrift des Betreibers / Kunden:
   _____________________________________
                                                          Telefon:              ______________________________
   _____________________________________

   _____________________________________                  Prüfort:              ______________________________

   _____________________________________                  Prüfdatum:            ______________________________

   _____________________________________                  Teilnehmer:           ______________________________


     Nr.                          Mangelbeschreibung                          Mangelcode              Erledigt
                                                                                                 am              durch


 Mangelcode:          0 = nein      1 = ja       2 = unverzüglich        3 = vor Weiterbetrieb

   Prüfergebnis
   Bedenken gegen den Weiterbetrieb                  JA                       NEIN
   Nachprüfung erforderlich                          JA                       NEIN
   Prüfplakette angebracht                           JA                       NEIN
   Prüfplakettengültigkeit _____________             Nächste Prüfung          __________________

   Datum                         _____________       Unterschrift             __________________

 Dieser Prüfbericht ist über einen angemessen Zeitraum aufzubewahren.


 Motorkraftbetriebene Flurförderzeuge                                                                        Wartung
                                                                                                          TD-04-0041-09d
 Elektro-Seitenstapler                                                                                    Seite 23 von 29

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1. Inbetriebnahme gefüllter und geladener Batterien.                                    2.4. Temperatur
(Inbetriebnahme einer ungefüllten Batterie siehe gesonderte Vorschrift.)                Die Elektrolyttemperatur von 30 °C wird als Nenntemperatur bezeichnet. Höhere
Die Batterie ist auf mechanisch einwandfreien Zustand zu überprüfen.                    Temperaturen verkürzen die Lebensdauer, niedrigere Temperaturen verringern die
Die Batterieendableitung ist kontaktsicher und polrichtig zu verbinden, ansonsten       verfügbare Kapazität.
können Batterie, Fahrzeug oder Ladegerät zerstört werden.                               55 °C ist die Grenztemperatur und nicht als Betriebstemperatur zulässig.
Anzugsmomente für Polschrauben der Endableiter und Verbinder:                           2.5 Elektrolyt
                                                                                        Die Nenndichte des Elektrolyten bezieht sich auf 30 °C und Nennelektrolytstand in
             Stahl
                                                                                        vollgeladenem Zustand. Höhere Temperaturen verringern, tiefere Temperaturen er-
M 10         23 ± 1 Nm
                                                                                        höhen die Elektrolytdichte. Der zugehörige Korrekturfaktor beträgt ± 0,0007 kg/l
Der Elektrolytstand ist zu kontrollieren. Er muß gesichert oberhalb des Schwapp-        pro K, z.B. Elektrolytdichte 1,28 kg/l bei 45 °C entspricht einer Dichte von 1,29 kg/l
schutzes oder der Scheideroberkante liegen.                                             bei 30°C.
Die Batterie ist gem. Pkt. 2.2 nachzuladen.                                             Der Elektrolyt muß den Reinheitsvorschriften nach DIN 43530 Teil 2 entsprechen.
Der Elektrolyt ist mit gereinigtem Wasser bis zum Nennstand aufzufüllen.                3. Warten
2. Betrieb                                                                              3.1. Täglich
Für den Betrieb von Fahrzeugantriebsbatterien gilt DIN EN 50272-3 «Antriebs-            Batterie nach jeder Entladung laden. Gegen Ende der Ladung ist der Elektrolyt-
batterien für Elektrofahrzeuge».                                                        stand zu kontrollieren. Falls erforderlich, ist gegen Ende der Ladung mit gereinig-
2.1. Entladen                                                                           tem Wasser bis zum Nennstand nachzufüllen. Die Höhe des Elektrolytstandes soll
Lüftungsöffnungen dürfen nicht verschlossen oder abgedeckt werden.                      den Schwappschutz bzw. die Scheideroberkante oder die Elektrolytstandsmarke
Öffnen oder Schließen von elektrischen Verbindungen (z.B. Steckern) darf nur im         „Min“ nicht unterschreiten.
stromlosen Zustand erfolgen.                                                            3.2. Wöchentlich
Zum Erreichen einer optimalen Lebensdauer sind betriebsmäßige Entladungen von           Sichtkontrolle nach Wiederaufladung auf Verschmutzung oder mechanische
mehr als 80% der Nennkapazität zu vermeiden (Tiefentladungen).                          Schäden. Bei regelmäßigem Laden nach IU-Kennlinie ist eine Ausgleichsladung
Dem entspricht eine minimale Elektrolytdichte von 1,13 kg/l am Ende der Ent-            (siehe Punkt 2.3.) vorzunehmen.
ladung. Entladene Batterien sind sofort zu laden und dürfen nicht stehen bleiben.
Dies gilt auch für teilentladene Batterien.                                             3.3. Monatlich
                                                                                        Gegen Ende des Ladevorgangs sind die Spannungen aller Zellen bzw. Block-
2.2 Laden                                                                               batterien bei eingeschaltetem Ladegerät zu messen und aufzuzeichnen.
Es darf nur mit Gleichstrom geladen werden. Alle Ladeverfahren nach DIN 41773           Nach Ende der Ladung ist die Elektrolytdichte und die Elektrolyttemperatur aller
und DIN 41774 sind zulässig.                                                            Zellen zu messen und aufzuzeichnen.
Anschluß nur an das zugeordnete, für die Batteriegröße zulässige Ladegerät, um          Werden wesentliche Veränderungen zu vorherigen Messungen oder Unterschiede

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