PDF Operation & Maintenance Manual Hubtex MQ 50 Forklift - 2 MB
This manual contains the complete operating and maintenance instructions, as well as parts lists, for the Hubtex MQ 50 multi-directional forklift.
It's a crucial document for ensuring safe operation and proper upkeep of this specialized equipment.
The manual provides operators with essential knowledge and technicians with the part numbers needed for service.
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Der vielseitige...
Betriebs- und
Wartungsanleitung
und Ersatzteillisten
Original - Rev.02
Typ: MQ 50
Serie: 2005/1
Maschinen-Nr.: 60.258
Baujahr: 2005
Elektro-Mehrwege-
Seitenstapler
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Auftragsbestätigung Nummer: 20000257/2 Kunden-Nummer: 30011450
Ihre Bestellung: MQ 50 (Serie 2005/1) Datum: 16.03./20.04./30.08.05
Projekt: Maschinen-Nr. 60258 Unser Zeichen: HLü/MF
Radabmessungen: Antriebsseitig: 2 x d = 660 x 250 mm
Lastseitig: 4 x d = 413 x 178 mm
Antriebsleistung: ( S2 = 60 min.) 2 x 5,0 kW
Fahrgestell: 2 - teiliges Pendelfahrwerk für ständigen Bodenkontakt aller
vier Räder (mechanischer Niveuausgleich)
Bremssystem: automatisch aktivierte Gegenstrombremse als Betriebsbremse,
wartungsfrei.
elektro-magnetische Parkbremse als Feststellbremse
Impulssteuerung: moderne programmierbare Hochfrequenzsteuerung mit Energie-
rückgewinnung für ruckfreies Anfahren, Beschleunigen
und Bremsen
Arbeitshydraulik: Proportionalventiltechnik, stufenlos bedienbar und ruckfrei
arbeitend.
Hubleistung: 14 kW +5 kW
Bedienung: über Multifunktions-Joystick für:
- Heben / Senken
- Mastvor- / rückschub
- Gabelneigung
- Gabelverstellungg
- Fahrtrichtungsvorwahl Quer-/ Längsfahrt
- Hupe
über Tipptaster:
- Kreis-/ Diagonalfahrt
Fahrerkabine: Quersitzkabine: Q850 ergo L = 930 mm x B = 850 mm
- schwingungsgedämpft
- Fahrerschutzdach mit "ESG" geschlossen /1
- Sicherheitsglas lastseitig
- Maschengitter front- und batterieseitig
- Ein- und Ausstieg regalgangseitig
- 1 Arbeitsscheinwerfer auf Kabinendach /1
(zur Last ausgerichtet) /1
- Lenkrad, lastseitig
Technische Spezifikation
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Gerätebeschreibung
Gerätebeschreibung
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8. Anleitung für gesundheitsbewusstes Verhalten................................................................................. 20
8.1 Vermeidung von Rückenproblemen......................................................................................................... 20
8.2 Maßnahmen des Betreibers .................................................................................................................... 20
8.3 Maßnahmen des Fahrers......................................................................................................................... 20
9. Unfallsituationen.................................................................................................................................... 21
9.1 Anfahrunfall.............................................................................................................................................. 21
9.2 Auf- und Absteigen................................................................................................................................... 21
9.3 Quetschen und Scheren........................................................................................................................... 21
9.4 Stapler kippt um ...................................................................................................................................... 21
Sicherheitshinweise
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3.11 Geräusche und Schwingungen
Siehe Datenblatt in der Betriebsanleitung.
4. Zusätzliche Bestimmungen für bestimmte Flurförderzeugarten
4.1 Elektro - Flurförderzeuge
Bei der Einrichtung und dem Betrieb von Batterieladestationen sind die gesetzlichen Bestimmungen der EU-Mit-
gliedsstaaten bzw. anderer Staaten, in denen das HUBTEX-Flurförderzeug eingesetzt wird, einzuhalten. Für die
Wartung, das Aufladen und das Wechseln der Batterien sind folgende Sicherheitsregeln zu beachten:
4.1.1 Wartungspersonal
Das Aufladen, die Wartung und das Auswechseln der Batterie darf nur von hierfür ausgebildetem Personal entsprechend
den Anweisungen der Hersteller von Batterie, Ladegerät und HUBTEX-Flurförderzeug durchgeführt werden. Die
Behandlungsvorschrift der Batterie und die Betriebsanleitung des Ladegerätes sind zu beachten.
4.1.2 Brandschutzmaßnahmen
Beim Umgang mit Batterien darf nicht geraucht werden und kein offenes Feuer verwendet werden. Im Bereich des
zum Aufladen abgestellten HUBTEX-Flurförderzeuges und Ladegerätes dürfen sich im Abstand von mindestens
zwei Metern keine brennbaren Stoffe und funkenbildenden Betriebsmittel befinden. Der Raum muss ausreichend
belüftet sein. Brandschutzmittel sind bereitzuhalten.
4.1.3 Gesichertes Abstellen
Wird an der Batterie gearbeitet, muss das HUBTEX-Flurförderzeug gesichert abgestellt werden.
Eine Inbetriebnahme des HUBTEX-Flurförderzeuges darf erst erfolgen, wenn Abdeckungen und Anschlüsse in
normalen betriebsbereiten Zustand zurückversetzt sind.
4.1.4 Batteriewechsel
Um Kurzschlüsse zu vermeiden, sollten Batterien mit offenen Polen oder Verbindern mit einer Gummimatte abge-
deckt werden. Bei Batteriewechsel mit Krangeschirr muss dieses einen senkrechten Zug ausüben, damit der Batte-
rietrog nicht zusammengedrückt wird. Haken sind so anzubringen, dass sie bei entspanntem Krangeschirr nicht auf
die Batteriezellen fallen können. Erfolgt der Batteriewechsel mit einem Batterietransportwagen, ist sicherzustellen,
dass während des Verschiebens der Batterie das HUBTEX-Flurförderzeug und der Batterietransportwagen gegen
unbeabsichtigte Bewegungen gesichert sind.
4.1.5 Batteriegewicht und -abmessungen
Das Batteriegewicht und die Batterieabmessungen haben Einfluss auf die Standsicherheit des HUBTEX-Flurför-
derzeuges. Beim Wechseln der Batterie dürfen die Gewichtsverhältnisse nicht geändert werden. Zusatzgewichte
dürfen weder entfernt noch in ihrer Lage verändert werden.
4.1.6 Befestigen der Batterie
Nach jedem Wechsel ist die Befestigung zu überprüfen und ggf. einzustellen. Um Gefährdungen durch unvorherge-
sehene Bewegungen zu vermeiden, müssen Batterien im HUBTEX-Flurförderzeug, wie von HUBTEX vorgeschrieben,
befestigt sein.
4.1.7 Beschädigung an Kabeln
Beim Aus- und Einbau der Batterie muss darauf geachtet werden, dass die Batteriekabel nicht beschädigt werden.
4.1.8 Wartung der Batterie
Die Zellendeckel der Batterien müssen trocken und sauber gehalten werden. Verschüttete Batteriesäure muss
sofort neutralisiert werden. Klemmen und Kabelschuhe sollen sauber, leicht mit Polfett bestrichen und fest ange-
schraubt sein. Die Vorschriften des Batterieherstellers sind zu beachten.
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inbetriebnahme
Inbetriebnahme
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2.5 DAS ACCUMETER GE-STEUERUNG (OPTION)
1 1 Display
2 LED Betriebsstunden
3 LED Batterikapazität
4 LED Fehlercode
5 nicht belegt
2 3 4 5
Nach dem Einschalten des Fahrzeuges erscheint für 1s die Zahl 8888 im Display.
Anschließend wird die Batteriekapazität in % angezeigt (LED 3 leuchtet).
Bei einem Fehler / einer Fehlbedienung wird der Fehlercode (z.B. -02) im Display angezeigt (LED 4 leuchtet).
Nach dem Ausschalten des Fahrzeuges werden für ca. 3 s die Betriebsstunden angezeigt (LED 2 leuchtet).
Allgemeines
Fehlercodes die beim Einschalten, Ausschalten oder bei Richtungswechsel kurz angezeigt werden oder nach
Ausschalten und erneutem Einschalten nicht mehr angezeigt werden, stellen keinen schwerwiegenden Fehler
dar, sollten aber bei ständig wiederkehrendem Auftreten dem Servicepersonal mitgeteilt werden.
Code Beschreibung
Fehlerbehebung A = durch Kunde oder Service
B = nur durch Service
01 Sitzschalter nicht betätigt
A Sitzschalter betätigen
02 Vorwärts Richtungsschalter beim Einschalten geschlossen
A Zurückschalten auf Neutral und erneut betätigen
03 Rückwärts Richtungsschalter beim Einschalten geschlossen
A Zurückschalten auf Neutral und erneut betätigen
04 Startschaltersignal zu klein
A Fahrpedal betätigen
05 Startschaltersignal zu klein
B
06 Fahrgeber ohne Richtungsvorwahl
A Richtung wählen; Bremse lösen
07 Fahrgebersignal Spannung zu groß
B
08 Fahrgebersignal Spannung zu klein
B
09 Vor- u. Rückwärtsrichtungsschalter gleichzeitig geschlossen
A Richtungsschalter kontrollieren
15 Batteriespannung zu niedrig
A Batterie kontrollieren und laden
16 Batteriespannung zu groß
A Batterie kontrollieren Batteriespannung min. max.
24 V 23,4 V 28,8 V
48 V 46,8 V 57,6 V
72 V 70,2 V 86,4 V
80 V 78,0 V 96,0 V
17 Unzulässiger Kartentyp programmiert
B
23 Richtungsschütz-Spulenstrom zu klein
B
Elektro-Mehrwege-Seitenstapler Bedienungshinweis
TD-03-0028-09d
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S-ZF-08
Schützkontakte schließen nicht oder Leistungsverbindungen sind offen.
S-ZF-09
Schützkontakte sind verklebt und können nicht öffnen.
S-ZF-BATT
Batterie ist entladen.
S-ZF-FB
Beide Fahrtrichtungseingänge sind gleichzeitig betätigt.Fehler im Fahrtrichtungsschalter oder den nachfol-
genden Relais.
S-ZP-01
Fehler im Bereich des Rechners und der Programmierung. Test erfolgt sowohl im Ruhezustand als auch
während des Betriebs.
S-ZP-02
Unsachgemäße Bedienreihenfolge.
z.B. Beim Start ist bereits eine Hydraulikfunktion angewählt.
S-ZP-03
Fehler im Leistungskreis der Pumpenmotorsteuerung
S-ZP-04
Potentiometerspannung für Heben bereits im Ruhestand zu hoch. Poti oder Verkabelung vom Joystick de-
fekt.
S-ZP-05
Pumpensteuerung erreicht nicht die maximale Leistung bzw. schaltet nicht korrekt ab.
S-ZP-06
Fehler im Bereich der Schützausgänge und der Schützspulen.
S-ZF-07
Übertemperatur der Steuerung. Leistung der Steuerung wird langsam zurückgenommen.
S-ZF-BATT
Batterie ist entladen.
Elektro-Mehrwege-Seitenstapler Bedienungshinweis
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1 ALLGEMEINES
Wir weisen nochmals ausdrücklich auf das Kapitel „Sicherheitshinweise“ hin.
Alle Punkte sind einzuhalten.
Ein gründlicher und fachgerechter Wartungsdienst ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für den sicheren Einsatz
von HUBTEX-Flurförderzeugen. Eine Vernachlässigung der regelmäßigen Wartung führt zwangsläufig zum Ausfall
des HUBTEX-Flurförderzeuges und bildet eine Gefahr für Personal und Betrieb.
Der Begriff "Wartung" umfaßt alle Arbeiten, die zur Erhaltung der Betriebssicherheit und zur Verhinderung von
vorzeitigen Verschleiß erforderlich sind.
Wartungsarbeiten dürfen nur an absolut gesicherten HUBTEX-Flurförderzeugen durchgeführt werden.
1.1 WARTUNGSPERSONAL
Nur qualifiziertes und autorisiertes Personal darf die Wartung der HUBTEX-Flurförderzeuge durchführen. Die Firma
HUBTEXMaschinenbau GmbH & Co. KG verfügt über die speziell hierfür geschulten Außendienst-Monteure.
1.2 WARTUNGSINTERVALLE
HUBTEX-Flurförderzeuge müssen nach unseren Vorschriften oder durch unseren Wartungsdienst gewartet werden.
Diese Vorschriften setzen normale Arbeitsbedingungen voraus. Bei erhöhten Anforderungen oder mehrschichtigen
Einsatz muß die Wartung entsprechend öfter erfolgen.
Die erste Wartung muß nach 50 Betriebsstunden erfolgen. Neben einer Kontrolle sämtlicher Funktionen sind vor allem
Befestigungsschrauben und Hydraulikverschraubungen zu prüfen und ggf. nachzuziehen. Weiterhin müssen die
Tätigkeiten gemäß der Wartungsintervallliste ausgeführt werden.
Alle weiteren Wartungen sind gemäß der Wartungsintervallliste durchzuführen.
Die erste Wartung (nach 50 Betriebsstunden) sowie die Wartungsintervalle alle 500 und
alle 1000 Betriebsstunden müssen nachvollziehbar dokumentiert werden!
Bei jeder Wartung, sind die tatsächlichen Betriebsstunden laut Betriebsstundenzähler
festzuhalten.
Alle 2000 - 2400 Betriebsstunden, mindestens aber einmal im Jahr oder nach besonderen Vorkommnissen, bei denen
Beschädigungen aufgetreten sein könnten, muß eine Prüfung nach HUBTEX-Vorgaben durch eine befähigte Person
erfolgen.
Die Prüfungen nach HUBTEX-Vorgaben sind nachvollziehbar zu dokumentieren!
Der Termin für die nächste Prüfung wird durch einen Aufkleber am HUBTEX-Flurförder-
zeug angezeigt.
1.3 ERSATZTEILE
Es sind nur Ersatzteile nach Vorgabe des Herstellers zu verwenden. Bei nicht vom Flurförderzeug Hersteller frei-
gegebenen Ersatzteilen kann infolge nicht ausreichender Qualität oder falscher Zuordnung erhöhte Unfallgefahr
entstehen. Wer nicht zugelassene Ersatzteile verwendet, übernimmt uneingeschränkt die volle Verantwortung im
Schadensfalle.
Bei der Verwendung von nicht vom Hersteller freigegebenen Ersatzteilen verliert die CE-Konformitätserklärung
des Herstellers ihre Gültigkeit.
1.4 ENTSORGUNG VON FETTEN, ÖLEN, BATTERIEN
Die bei der Reparatur, Wartung und Reinigung anfallenden Abfall- und Schmierstoffe sind ordnungs-
gemäß zu sammeln und entsprechend den nationalen Vorschriften zu entsorgen. Die Arbeiten dür-
fen nur an den hierfür vorgesehenen Plätzen vorgenommen werden. Es ist dafür Sorge zu tragen,
dass eine Umweltverschmutzung vermieden wird.
Motorkraftbetriebene Flurförderzeuge Wartung
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Ort Arbeit Bemerkung
Wartungsvorschrift (Richtlinie 89/655/EWG)
C = Wartung alle 1000 Betriebsstunden
D = Jährliche Prüfung nach HUBTEX-
B = Wartung alle 500 Betriebsstunden
A = erste Wartung nach 50
Betriebsstunden
oder 1/2-jährlich
oder jährlich
Gabelnullstellungsanzeige
Funktion des Nährungsschalters prüfen ¢ ® — ü
Befestigung und Anschlußkabel prüfen ¢ ® — ü
Lastmomentüberwachung
Funktion Druckschalter / Drucksensor prüfen ¢ ® — ü
Befestigung und Anschlußkabel prüfen ¢ ® — ü
Druckeinstellung prüfen ¢ ® — ü
Videokamera / Monitor
Funktion prüfen ¢ ® — ü
Befestigung und Anschlußkabel prüfen ¢ ® — ü
Induktives Spurführungssystem
Antenne auf korrekten Sitz und Befestigung prüfen ¢ ® — ü
Aufspuren auf den Leitdraht prüfen ¢ ® — ü
Probefahrt auf Leitdraht durchführen Fahrzeug darf nicht abweichen.
Bei einer Abweichung >20mm
¢ ® — ü
erfolgt Geschwindigkeits-
reduzierung auf Schleichfahrt
Max. Fahrgeschwindigkeit auf dem Leitdraht
¢ ® — ü
6,0 km/h prüfen
Stromüberwachung der Induktivschleife prüfen Bei Fehlfunktion leuchtet rote
Leuchtdiode am — ü
Frequenzgenerator
Optisches Spurführungssystem
Farbstreifen auf Beschädigung prüfen wöchentlich
Linse der Kamera reinigen wöchentlich
Kameras auf korrekten Sitz und Befestigung
¢ ® — ü
prüfen
Aufspuren auf den Farbstreifen prüfen ¢ ® — ü
Probefahrt auf dem Farbstreifen durchführen Fahrzeug darf nicht abweichen.
Bei einer Abweichung >20mm
¢ ® — ü
erfolgt Geschwindigkeits-
reduzierung auf Schleichfahrt
Max. Fahrgeschwindigkeit auf dem Farbstreifen
¢ ® — ü
6,0 km/h prüfen
UVA-Leuchtstoffröhren der Kameras tauschen alle 8000 Betriebsstunden ü
Personenschutzanlage
Vor Innbetriebnahme sind die Sensoren täglich vor Einsatzbeginn auf
ü
Verschmutzung zu prüfen und ggf. mit einem weichen Tuch zu Reinigen
Stapler mit hebbarem Fahrerplatz
Aufhängung der Kabine prüfen,
Motorkraftbetriebene Flurförderzeuge Wartung
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11. PRÜFBERICHT
Prüfbericht
zur Prüfung nach Richtlinie 95/63/EG
und den HUBTEX Wartungsvorschriften Nr.: ____________________________
____________________________
Art der Prüfung
o regelmäßige Prüfung Geräteart: ______________________________
o außerordentliche Prüfung
Hersteller: ______________________________
Baujahr: ______________________________
Prüfbericht-Nr.: ______________________
Maschinen-Nr.: ______________________________
Kunden-Nr.: ______________________
Betriebsstunden: ______________________________
Auftrags-Nr.: ______________________
Prüfer: ______________________________
Anschrift des Betreibers / Kunden:
_____________________________________
Telefon: ______________________________
_____________________________________
_____________________________________ Prüfort: ______________________________
_____________________________________ Prüfdatum: ______________________________
_____________________________________ Teilnehmer: ______________________________
Nr. Mangelbeschreibung Mangelcode Erledigt
am durch
Mangelcode: 0 = nein 1 = ja 2 = unverzüglich 3 = vor Weiterbetrieb
Prüfergebnis
Bedenken gegen den Weiterbetrieb JA NEIN
Nachprüfung erforderlich JA NEIN
Prüfplakette angebracht JA NEIN
Prüfplakettengültigkeit _____________ Nächste Prüfung __________________
Datum _____________ Unterschrift __________________
Dieser Prüfbericht ist über einen angemessen Zeitraum aufzubewahren.
Motorkraftbetriebene Flurförderzeuge Wartung
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1. Inbetriebnahme gefüllter und geladener Batterien. 2.4. Temperatur
(Inbetriebnahme einer ungefüllten Batterie siehe gesonderte Vorschrift.) Die Elektrolyttemperatur von 30 °C wird als Nenntemperatur bezeichnet. Höhere
Die Batterie ist auf mechanisch einwandfreien Zustand zu überprüfen. Temperaturen verkürzen die Lebensdauer, niedrigere Temperaturen verringern die
Die Batterieendableitung ist kontaktsicher und polrichtig zu verbinden, ansonsten verfügbare Kapazität.
können Batterie, Fahrzeug oder Ladegerät zerstört werden. 55 °C ist die Grenztemperatur und nicht als Betriebstemperatur zulässig.
Anzugsmomente für Polschrauben der Endableiter und Verbinder: 2.5 Elektrolyt
Die Nenndichte des Elektrolyten bezieht sich auf 30 °C und Nennelektrolytstand in
Stahl
vollgeladenem Zustand. Höhere Temperaturen verringern, tiefere Temperaturen er-
M 10 23 ± 1 Nm
höhen die Elektrolytdichte. Der zugehörige Korrekturfaktor beträgt ± 0,0007 kg/l
Der Elektrolytstand ist zu kontrollieren. Er muß gesichert oberhalb des Schwapp- pro K, z.B. Elektrolytdichte 1,28 kg/l bei 45 °C entspricht einer Dichte von 1,29 kg/l
schutzes oder der Scheideroberkante liegen. bei 30°C.
Die Batterie ist gem. Pkt. 2.2 nachzuladen. Der Elektrolyt muß den Reinheitsvorschriften nach DIN 43530 Teil 2 entsprechen.
Der Elektrolyt ist mit gereinigtem Wasser bis zum Nennstand aufzufüllen. 3. Warten
2. Betrieb 3.1. Täglich
Für den Betrieb von Fahrzeugantriebsbatterien gilt DIN EN 50272-3 «Antriebs- Batterie nach jeder Entladung laden. Gegen Ende der Ladung ist der Elektrolyt-
batterien für Elektrofahrzeuge». stand zu kontrollieren. Falls erforderlich, ist gegen Ende der Ladung mit gereinig-
2.1. Entladen tem Wasser bis zum Nennstand nachzufüllen. Die Höhe des Elektrolytstandes soll
Lüftungsöffnungen dürfen nicht verschlossen oder abgedeckt werden. den Schwappschutz bzw. die Scheideroberkante oder die Elektrolytstandsmarke
Öffnen oder Schließen von elektrischen Verbindungen (z.B. Steckern) darf nur im „Min“ nicht unterschreiten.
stromlosen Zustand erfolgen. 3.2. Wöchentlich
Zum Erreichen einer optimalen Lebensdauer sind betriebsmäßige Entladungen von Sichtkontrolle nach Wiederaufladung auf Verschmutzung oder mechanische
mehr als 80% der Nennkapazität zu vermeiden (Tiefentladungen). Schäden. Bei regelmäßigem Laden nach IU-Kennlinie ist eine Ausgleichsladung
Dem entspricht eine minimale Elektrolytdichte von 1,13 kg/l am Ende der Ent- (siehe Punkt 2.3.) vorzunehmen.
ladung. Entladene Batterien sind sofort zu laden und dürfen nicht stehen bleiben.
Dies gilt auch für teilentladene Batterien. 3.3. Monatlich
Gegen Ende des Ladevorgangs sind die Spannungen aller Zellen bzw. Block-
2.2 Laden batterien bei eingeschaltetem Ladegerät zu messen und aufzuzeichnen.
Es darf nur mit Gleichstrom geladen werden. Alle Ladeverfahren nach DIN 41773 Nach Ende der Ladung ist die Elektrolytdichte und die Elektrolyttemperatur aller
und DIN 41774 sind zulässig. Zellen zu messen und aufzuzeichnen.
Anschluß nur an das zugeordnete, für die Batteriegröße zulässige Ladegerät, um Werden wesentliche Veränderungen zu vorherigen Messungen oder Unterschiede