PDF Operating Instructions and Parts List Manual Hubtex Forklift r02MD20 (German) - 2 MB

This comprehensive document for the Hubtex r02MD20 forklift combines both the operating instructions and a spare parts list in German.

The 'Betriebsanleitung' section covers safe operation and daily checks, while the 'Ersatzteilliste' provides detailed diagrams and part numbers for maintenance and repair.

This dual-purpose manual is an invaluable asset for German-speaking owners and technicians, ensuring both proper use and efficient servicing of the machine.

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Betriebsanleitung
und
Ersatzteilliste


                       02
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Maschinen - Nr.     60.980
Typ                 MD 20 (2121-PU)
Baujahr             2007

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HUBTEX Maschinenbau GmbH & Co. KG
Werner-von-Siemens-Str. 8   ( +49-661-8382-0     E-Mail: [email protected]
36041 Fulda - Germany       4 +49-661-8382-110   www.hubtex.com


         Auftragsbestätigung Nummer: 20000968/2                               Kunden-Nummer: 30011450
         Ihre Bestellung:        HUBTEX MD 20 (Serie 2121-PU)                 Datum: 07.11.06/16.01./27.02.07
         Projekt:                Maschinen-Nr. 60980                          Unser Zeichen: HLü/MF


         3. Die Steuerung der HUBTEX-Personenschutzanlage wird in die Fahrzeugsteuerung
            mit eingebunden und nicht durch externe Firmen eingebaut. Diese Technik ist kombi-
            niert mit einem Schleichfahrtsystem für das Verlassen der Regalgänge.

         4. Bodentransponder für die Funktionen:
            * Aktiv-/Inaktivschaltung (Gangerkennung) der PSA
            * Kriechgeschwindigkeit vor Verlassen des Regalganges

             Benötigt werden insgesamt 16 Satz Transponder für 5 Regalgänge.                                    /1

         5. Inbetriebnahme und Einstellung der PSA-Mobil einschließlich Abnahme durch einen
            HUBTEX-Sachverständigen.


                                                                               Technische Spezifikation
                                                                                                                Seite 7 von 7

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                   2
 Schilder und Aufkleber, Hubgerüst                                                       I0002545
 Sticker, mast                                                                          TD-98-3055-00
 Panneaux et autocollants, mât                                                Seite / page 1 von / of 2

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 1      VERWENDUNGSZWECK
 Der Stapler ist ein batteriebetriebenes, stapelndes Flurförderzeug, mit dem Lasten nach einer Seite quer zur Fahrt-
 richtung eingestapelt oder entnommen werden können.


 2      RAHMEN
 2-teiliger Rahmen (Pendelrahmen) für ständigen Bodenkontakt aller vier Räder, d. h. der lastaufnehmende
 Fahrwerksrahmen ist in einer Pendelachse aufgehängt, damit ist ein ständiger Bodenkontakt aller vier Räder auch
 bei Bodenunebenheiten gewährleistet.
 Niveauunterschiede der Fahrwege werden sofort ausgeglichen.


 3      FAHRWERK, FAHRSTEUERUNG
 Der Stapler ist mit einem 4-Rad-Fahrwerk ausgerüstet. Es besteht aus zwei Antriebsrädern und zwei lastseitigen
 Schwerlast-Doppelrollen (Lasträder).


 4      BREMSEN
 Der Stapler ist mit einer Betriebs- und einer Parkbremse ausgerüstet.
 Die Betriebsbremse ist eine Gegenstrombremse die über ein Bremspedal betätigt wird. Die Parkbremse ist eine
 elektro-magnetische Bremse die durch Betätigung des am Bedienpult angeordneten Tasters aktiviert wird.
 Als „Notbremse“ dient ein Not-Aus-Schalter.


 5      ARBEITSHYDRAULIK
 Proportionalventiltechnik, stufenlos bedienbar und ruckfrei arbeitend.


 6      FAHRERKABINE
 Verbundglasscheiben und / oder Schutzgitter, sowie ein normgerechtes Schutzdach sorgen für die optimale
 Sicherheit und Rundumsicht der Bedienperson in der Kabine.
 In der Kabine befinden sich das Bedienpult. Es hat einen übersichtlichen Aufbau. Alle Bedien- und Kontrollelemente
 sind bedienerfreundlich angeordnet und mit leicht verständlichen Symbolen gekennzeichnet.
 Der Fahrzeugsitz ist ein mehrfach verstellbarer, gefederter Komfortsitz mit integriertem Sitzschalter. Alle
 Staplerfunktionen sind nur möglich, wenn der Fahrzeugsitz besetzt ist.


 7      LASTAUFNAHME
 Die Lastaufnahme erfolgt mittels zweier Palettengabeln oder Greifern.


 8        SONDERAUSRÜSTUNGEN (OPTION)
 Optional kann der Stapler u.a. mit:

          -         Regalgangerkennung
                    wahlweise mit Gangerkennung über Ultraschallsensoren oder Gangerkennung über
                    Hochfrequenzantenne und Transponder
          -         Hubtex Personenschutzanlage PSA
          -         Hubhöhenvorwahlgerät
          -         Lastwiegeeinrichtung
          -         Kamera und Monitor
          -         Arbeitsscheinwerfer

 ausgestattet werden.


 Elektro-Seitenstapler                                                                    Gerätebeschreibung
                                                                                                       TD-02-0010-01d
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 3.4.3 SICHTVERHÄLTNISSE BEIM FAHREN
 Der Fahrer muss in Fahrtrichtung schauen und einen ausreichenden Überblick über den Fahrweg haben. Beim
 Fahren muss er sich davon überzeugen, dass der Fahrweg frei ist. Werden Güter transportiert, die die Sicht beein-
 trächtigen, muss er das HUBTEX-Flurförderzeug mit hinten befindlicher Last fahren. Ist dies nicht möglich, muss
 eine zweite Person als Warnposten vor dem HUBTEX-Flurförderzeug hergehen. Gefahren werden darf dann nur im
 Schritttempo und mit besonderer Vorsicht.
 Mit angehobener Last darf nicht gefahren werden. Sind Sichthilfen (z. B. Spiegen, Kamera/Monitor) erforderlich, um
 eine ausreichende Sicht zu erreichen, so ist das Fahren unter Zuhilfenehme von Sichthilfsmitteln sorgfältig einzuü-
 ben. Bei Rückwärtsfahrt mit z. B. Spiegel ist mit besonderer Sorgfalt zu fahren.

 3.4.4 BREMSEN
 Die Fahrgeschwindigkeit ist so zu wählen, dass immer ein ausreichender Anhalteweg vorhanden ist. Hierbei ist zu
 beachten, dass der reine Bremsweg überproportional zur Geschwindigkeit zunimmt und dass bei scharfem Ab-
 bremsen des HUBTEX-Flurförderzeuges die Antriebsräder durchrutschen können oder das HUBTEX-Flurförderzeug
 umkippen kann.
 Nach dem Waschen des HUBTEX-Flurförderzeuges ist eine Bremsprobe durchzuführen.
 Bei Ausfall der Betriebsbremse von Fahrersitz-Flurförderzeugen muss das HUBTEX-Flurförderzeug durch Betäti-
 gung der Feststellbremsanlage zum Stillstand gebracht werden.
 Bei unkontrollierten Bewegungen (Hubgerüst oder Fahren) ist der Not-Aus-Schalter zu betätigen. Der Fahrer ist in
 der Handhabung des Not-Aus-Schalters sorfältig zu unterweisen.

 3.4.5 STANDSICHERHEIT
 HUBTEX-Flurförderzeuge müssen so betrieben werden, dass die Gefahr des Umkippens vermieden wird. Ursa-
 chen des Umkippens werden weiter hinten (Unfallsituationen) beschrieben.


 3.5 HANDHABEN DER LAST
 3.5.1 AUFNEHMEN DER LAST
 Um eine sicher Aufnahme der Last zu gewährleisten, muss der Fahrer darauf achten, das die Gabelzinken genü-
 gend weit auseinanger sind und soweit wie möglich unter die Last gefahren werden. Die Last darf nicht wesentlich
 über die Gabelspitzen und die Gabelspitzen nicht wesentlich über die Last hinausragen.
 Der Fahrer muss sich von dem ordnungsgemäßen Zustand der Last überzeugen Es dürfen nur sicher und sorgfälltig
 aufgesetzte Lasten bewegt werden.
 Lasten sind möglichst mittig aufzunehmen und zu transportieren.

 3.5.2 EIN- UND AUSLAGERN DER LAST
 Der folgende Ablauf ist immer zu beachten:
       - mit bestimmungsgemäß gesenkter und zurückgeneigter und zurückgezogener Last bis direkt an den Stapel
         heranfahren
       - Gabelzinken waagerecht stellen
       - Last auf Staplehöhe anheben
       - Hubgerüst vorsichtig verfahren bis die Last in den Stapel eingefahren ist, ggf. Last verscheiben
       - Last absetzen
       - Hubgerüst soweit zurücksetzen, dass Gabelzinken ohne Berührung des Stapels abgesenkt werden können
       - Gabelzinken bodenfrei absenken und Gabelzinken waagerecht stellen
       - Verfahren nur mit abgesenkter Last zurückgeneigt und Hubgerüst zurückgezogen
       - Vorneigen bei angehobenem Lastaufnahmemittel nur vor oder über dem Stapel

 3.5.3 KLEINE UND GROßE LASTEN
 Besteht die Gefahr, dass kleine Lasten zwischen den Schutzdachstreben hindurchfallen, so ist zusätzlich ein geeig-
 netes Lastschutzgitter oder ein zusätzliches Gitter auf dem Fahrerschutzdach zu verwenden.
 Besteht die Gefahr, dass angehobene große kompakte Lasteinheiten, z. B. Papierollen, auf das Fahrerschutzdach
 fallen könnten, so ist zu prüfen ob das vorhandene Schutzdach für diesen Einsatz geeignet ist. Ggf. sind entspre-
 chende Maßnahmen eizuleiten.
 Beim Umgang mit großvolumigen, leichten Lasten ist die Gafahr von Windkraft zu beachten.


 Motorkraftbetriebene Flurförderzeuge                                                    Sicherheitshinweise
                                                                                                      TD-01-0004-06d
                                                                                                       Seite 9 von 19

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 9      UNFALLSITUATIONEN
 Die nachfolgenden Unfallsituationen sollen dem Fahrer bewusst machen, auf was er bei seiner Arbeit mit dem
 HUBTEX-Flurförderzeug besonders achten sollte.

 9.1    ANFAHRUNFALL
 Bei sichtbehindernden Lasten kommt es leicht zu Anfahrunfällen. Deshalb gilt für den Fahrer: Besonders vorsichtig
 fahren und im Zweifelsfalle sofort stoppen. Für den regelmäßigen Einsatz mit sichtbehindernden Lasten, z.B.
 mehrere Getränkepaletten neben- und übereinander, werden erprobte und bezahlbare Sichthilfsmittel, bestehend
 aus Kamera und Monitor, angeboten. Auch bei kurzen Rückwärtsfahrten muss der Fahrer immer in Fahrtrichtung
 sehen.


 9.2    AUF- UND ABSTEIGEN
 Beim Absteigen kommt es immer wieder zu schwerwiegenden Fußknöchel-Verletzungen.
 Deshalb gilt: Immer mit dem Gesicht zum Stapler absteigen.


 9.3    QUETSCHEN UND SCHEREN
 Durch unachtsames Verhalten des Fahrers kommt es zum Quetschen oder Abscheren von Fingern, Händen oder
 Armen am Hubgerüst. Deshalb niemals in das Hubgerüst hineingreifen. Kommt eine andere Person in die Nähe
 des Hubgerüstes, so muss die Hub- oder Senkbewegung sofort gestoppt werden.


 9.4    STAPLER KIPPT UM
 Wenn der Stapler umstürzt, wird der Fahrer oft schwer verletzt oder getötet.
 Hauptursachen des Umsturzes sind:
    − Kurvenfahrt ohne Last
    − zu schnelle Kurvenfahrt
    − Fahren mit angehobener Last
    − Fahren mit zur Seite ausgeschobener Last
    − Wenden mit Schrägfahrt auf Gefällestrecken und Steigungen
    − Führen der Last talseitig auf Gefällestrecken und Steigungen
    − Breite Lasten
    − Verfahren pendelnder Lasten
    − Rampenlampe oder Stufe
    − LKW-Ladevorgang:
      Trotz aller Sicherheitsvorschriften kommt es immer noch zu Umkippunfällen, z.B. wenn der Lastwagen
      bereits anfährt, obwohl die Gabelzinken sich noch über der Ladefläche befinden, die Überladebrückenicht
      in richtiger Position ist oder Stapler mit einem Rad über den Rand kommt.
    − Angehobene Last:
      Die Last darf nur vor dem Stapel oder dem Regal angehoben werden, da sonst bereits bei niedriger
      Fahrgeschwindigkeit und kleinem Kurveneinschlag eine akute Umkippgefahr besteht.
    − Neigen des Mastes nach vorn mit aufgenommener Last
    − Fahren auf unebenen Wegen
    − Überlastung
    − Bei starkem Wind kann das Transportieren von großflächigen Lasten zum Umkippen des HUBTEX-
    Flurförderzeuges führen.
    Beim Befördern von Flüssigkeiten kann die Veränderung der Schwerpunktlage innerhalb eines
    aufgenommenen Behälters infolge der Einwirkung von Massenkräften, z.B. beim Anfahren oder Bremsen
    oder bei Kurvenfahrt, zum Umkippen des HUBTEX-Flurförderzeuges


 Motorkraftbetriebene Flurförderzeuge                                                   Sicherheitshinweise
                                                                                                    TD-01-0004-06d
                                                                                                    Seite 19 von 19

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 1       ALLGEMEINES

                       Wir weisen nochmals ausdrücklich auf das Kapitel „Sicherheitshinweise“ hin.
                       Alle Punkte sind einzuhalten!


 2       ÜBERSICHT

 2.1     ALLGEMEINE ÜBERSICHT

                                                     Joystick
                                          Detail siehe Punkt 2.3

                    Hubtex Farbgrafikterminal (HIT2)
                                          Detail siehe Punkt 2.2

                                                    Lenkrad


             Not-Aus-Schalter
                                                 Fahrpedal
                                               Bremspedal


             Parkbremsschalter


                            Alternative
                                                                                      Alternative


                                                                                       Lenkrad
                             Parkbremsschalter


                                                                       Option


                                                                   Heizungsschalter
                                                                   Lüftungsschalter


 Elektro-Mehrwege-Seitenstapler                                                            Bedienungshinweis
                                                                                                    TD-03-0070-04d
                                                                                                     Seite 3 von 22

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         Unteres Anzeigefeld
         Je nach Betriebszustand und Ausstattung (Options) werden hier unterschiedliche Informationen angezeigt:


                            Parkbremse lösen


                            Parkbremse geschlossen


                            Fahrtrichtung wählen


                            Fuß vom Fahrpedal nehmen


                            Sitzschalter betätigen


                            Fußtaster betätigen


                            Hubstop aktiv
                            kann mit einem entsprechenden Taster überbrückt werden


                            Lastkettenüberwachung aktiv


                            Mastausschubstop aktiv
                            kann mit einem entsprechenden Taster überbrückt werden


                            Joystick in Neutralstellung bringen


                            Bedientür / Sicherheitsschranke offen


                            Fahrstop


                            Maximaldruck überschritten


                            Kohlebürsten verschlissen


                            Wartungsintervall abgelaufen
                                          ACHTUNG
                                          Sobald ein Wartungsintervall abgelaufen ist wird die Hub-
                                          geschwindigkeit auf 70% reduziert!
                            oder
                            Störung in der Steuerung
                            der entsprechende Fehlercode wird im unteren Anzeigefeld angezeigt (nicht bei Geräten mit
                            GE-Steuerung)


 Elektro-Mehrwege-Seitenstapler                                                              Bedienungshinweis
                                                                                                         TD-03-0070-04d
                                                                                                         Seite 13 von 22

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Werner-von-Siemens-Str. 8   ( +49-661-8382-0     E-Mail: [email protected]
36041 Fulda - Germany       4 +49-661-8382-110   www.hubtex.com


        WARTUNG


                            Inhalt
                            Standard
                                - Wartung Stapler


                            Optionen (nur wenn im Lieferumfang enthalten)
                                - Wartung Personenschutzanlage
                                - Batterie
                                - Ladegerät


                                                                              TD-11-1100-00d
                                                                               Seite 1 von 1

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HUBTEX Maschinenbau GmbH & Co. KG
Werner-von-Siemens-Str. 8                     ( +49-661-8382-0       E-Mail: [email protected]
36041 Fulda - Germany                         4 +49-661-8382-110     www.hubtex.com


 Ort                           Arbeit                                             Bemerkung


                                                                                                                                                                                        C = Wartung alle 1000 Betriebsstunden

                                                                                                                                                                                         D = Jährliche Prüfung nach HUBTEX-
                                                                                                                                               B = Wartung alle 500 Betriebsstunden


                                                                                                                                                                                            Wartungsvorschrift (Richtlinie
                                                                                                                   A = erste Wartung nach 50
                                                                                                                        Betriebsstunden


                                                                                                                                                         oder 1/2-jährlich


                                                                                                                                                                                                      89/655/EWG)
                                                                                                                                                                                                      oder jährlich
                               Gleichmäßige Einstellung der Schwenkzylinder
                                                                                                                                                                                            —                  ü
    (Sechskantwellen-vorbau)


                               prüfen
                               Gelenklager und Gelenkkopf der Schwenkzylinder
                                                                                                                                                         ®                                  —                  ü
          Gabelträger


                               prüfen
                               Gelenklager und Gelenkkopf der Schwenkzylinder
                                                                                                                                                         ®                                  —
                               schmieren
                               Sicherung der Bolzen prüfen                                                              ¢                                ®                                  —                  ü
                               Schweißnähte prüfen                            Sichtkontrolle, falls erforderlich
                                                                              Prüfung von Rissen nach dem                                                                                   —                  ü
                                                                              Eindringverfahren
                               Gabelträger und Kette schmieren                                                          ¢                                ®                                  —
  Gabelzinken-

   verstellung
    (Greifer-)


                               Kettenspannung prüfen                                                                                                     ®                                  —                  ü
                               Prüfen der seitlichen Anschläge, welche das
                               seitliche Herabgleiten der Gabelzinken (Greifer)                                         ¢                                ®                                  —                  ü
                               verhindern.
                               Oberflächenrisse:                              Prüfung von Rissen nach dem
                               Gründliche visuelle Untersuchung auf Risse,    Eindringverfahren. Die
                               besonders der Gabelknick und die obere und     Gabelzinke darf nicht mehr
                                                                                                                        ¢                                ®                                  —                  ü
                               untere Aufhängung                              benutzt werden, wenn
                                                                              Oberflächenrisse festgestellt
                                                                              worden sind.
                               Höhenunterschiede der Gabelspitzen:            Zulässige Höhenunterschiede
                                                                              nach HUBTEX-Richtlinie:
                                                                                                                                                                                            —                  ü
                                                                              Standardgabelzinken: 10 mm,
                                                                              Messergabelzinken: 6 mm
                               Arretierung: (wenn vorhanden)                  Es muß bestätigt werden, daß
                                                                              die Arretierung im guten                                                                                      —                  ü
                                                                              Zustand ist
          Gabelzinken


                               Leserlichkeit der Markierung prüfen:           Tragfähigkeit, Lastschwerpunkt,
                                                                                                                                                                                            —                  ü
                                                                              und Hersteller-Bezeichnung
                               Abnutzung:                                     Wenn die Dicke des
                                                                              Gabelzinkenblattes oder -
                                                                              rückens auf 90% seiner
                                                                                                                                                                                            —                  ü
                                                                              ursprünglichen Dicke reduziert
                                                                              ist, darf die Gabelzinke nicht
                                                                              mehr benutzt werden
                               Gabelzinkenbefestigung:                        Wenn diese Fehler soweit
                               Die Stützfläche des oberen Hakens und die      vorhanden sind, daß der
                               Trageflächen beider Haken sind auf Abnutzung,  Abstand zu dem Gabelträger zu                                                                                 —                  ü
                               Bruch oder andere Verformungen zu untersuchen. groß wird, darf die Gabelzinke
                                                                              nicht mehr benutzt werden
                               Belastungstest:                                Nach Entfernung der max.
                               Gabelzinken mit der max. Nennlast unter        Nennlast darf keine bleibende
                                                                                                                                                                                            —                  ü
                               Einhaltung des Lastschwerpunktes prüfen        Formveränderung
                                                                              (Durchbiegung) eintreten

 Motorkraftbetriebene Flurförderzeuge                                                                                                                                                      Wartung
                                                                                                                                                                                      TD-04-0041-09d
 Elektro-Seitenstapler                                                                                                                                                                 Seite 9 von 29

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HUBTEX Maschinenbau GmbH & Co. KG
Werner-von-Siemens-Str. 8     +49-661-8382-0     E-Mail: [email protected]
36041 Fulda - Germany        +49-661-8382-110   www.hubtex.com


 8.3 FEDERKRAFTBREMSE
 Der Luftspalt sLÜ und die Scheibendicke ist bei jeder Wartung zu überprüfen.


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                                                                              0,6


 9.     ELEKTRO-HYDROPUMPE
                        ACHTUNG
                        Vor Beginn der Wartungsarbeiten ist die Stromzufuhr zu unterbrechen!


 9.1 PUMPENMOTOR

 9.1.1 Kugellager
 Beide Kugellager sind wartungsfrei. Sollten die Kugellager im Reparaturfall abgezogen werden, sind diese zu
 ersetzen. In jedem Fall müssen die Dichtelemente (Wellendichtringe, ...) ersetzt werden.
 Besitzt ein zu ersetzendes Kugellager nur eine Dichtlippe, ist dies mit Qualitätskugellagerfett (Staburags NBU
 8EP) zu fetten.
 Nach ca. 10.000 Betriebsstunden müssen die Lager ersetzt werden.


 9.1.2 Kohlebürsten (entfällt bei Drehstromtechnik)
 Der Abrieb der Kohlebürsten ist in Intervallen von einem halbem Jahr oder 500 Betriebsstunden zu kontrollieren.
 Der Bürstenraum ist von Kohlenstaub zu reinigen und die Kohlen auf Leichtgängigkeit zu überprüfen.
 Der Abrieb darf den in der nachfolgenden Tabelle angegebenen Wert nicht überschreiten, d.h. die daraus resul-
 tierende minimale Resthöhe der abgelaufenen Kohlenbürste darf nicht unterschritten werden.

 Kohlehöhebürstenhöhe        17    22     28     30    31     32     40
 Abrieb                      8     12     14     15    16     16     20
 Resthöhe                    9     10     14     15    15     16     20

 Ist die Resthöhe der Kohlebürsten unterschritten, müssen diese durch Original-Kohlebürsten ersetzt werden, um
 die gleichen Motoreigenschaften zu gewährleisten.
 Bürstenfedern mit zu geringem Federdruck sind durch neue Bürstenfedern zu ersetzen.

 Motorkraftbetriebene Flurförderzeuge                                                                   Wartung
                                                                                                     TD-04-0041-09d
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Reinigen von Batterien
Eine saubere Batterie ist zwingend notwendig, nicht nur wegen des äußeren Erscheinungsbildes, sondern vielmehr, um Unfälle und Sachschäden
sowie eine verkürzte Lebensdauer und Verfügbarkeit der Batterien zu vermeiden.
Das Reinigen von Batterien und Trögen ist notwendig, um die erforderliche Isolation der Zellen gegeneinander, gegen Erde oder fremde leitfähige Teile
aufrecht zu erhalten. Außerdem werden Schäden durch Korrosion und durch Kriechströme vermieden.
Der Isolationswiderstand von Antriebsbatterien gemäß DIN EN 50272-3 muß mindestens 50 Ω je Volt Nennspannung betragen. Bei Batterien für
Elektro-Flurförderzeuge nach DIN EN 1175-1 darf der Isolationswiderstand nicht kleiner als 1000 Ω sein.
Die Batterie ist ein elektrisches Betriebsmittel mit herausgeführten Anschlüssen, die einen Berührungsschutz durch Isolierabdeckungen haben.
Dies ist jedoch nicht mit einer elektrischen Isolierung gleichzusetzen, denn zwischen den Polen und den Anschlüssen, die durch einen elektrisch nicht
leitenden Kunststoffdeckel herausgeführt sind, liegt eine Spannung an.
Je nach Einsatzort und Einsatzdauer läßt sich eine Staubablagerung auf der Batterie nicht vermeiden. Geringe Mengen austretender Elektrolytpartikel
während der Batterieladung oberhalb der Gasungsspannung bilden auf den Zellen oder den Blockdeckeln eine mehr oder weniger schwach leitende
Schicht. Durch diese Schicht fließen dann sogenannte Kriechströme. Erhöhte und unterschiedliche Selbstentladung der einzelnen Zellen bzw.
Blockbatterien sind die Folge.
Dies ist einer der Gründe, weshalb sich die Fahrer von Elektrofahrzeugen über mangelnde Kapazität nach der Standzeit einer Batterie über das
Wochenende beklagen.
Fließen höhere Kriechströme, sind elektrische Funken nicht auszuschließen, die das aus den Zellenstopfen oder Zellenventilen austretende Ladegas
(Knallgas) zur Explosion bringen können.
Somit ist die Reinigung von Batterien nicht nur zur Sicherung der hohen Verfügbarkeit erforderlich, sondern auch ein wesentlicher Bestandteil zur
Einhaltung der Unfallverhütungsvorschriften.


Reinigen von Fahrzeug-Antriebsbatterien
• Die Gefahrenhinweise der Gebrauchsanweisung für Fahrzeug-Antriebsbatterien sind zu beachten.
• Zur Reinigung ist die Batterie aus dem Fahrzeug auszubauen.
• Der Aufstellungsort für die Reinigung muß so gewählt werden, daß dabei entstehendes elektrolythaltiges Spülwasser einer dafür geeigneten
  Abwasserbehandlungsanlage zugeleitet wird. Bei der Entsorgung von gebrauchtem Elektrolyten bzw. entsprechendem Spülwasser sind die
  Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften sowie die wasser- und abfallrechtlichen Vorschriften zu beachten.

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